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Fremdsprachensituation muss geklärt werden!

13.06.2015 – Die diesjährige Delegiertenversammlung des LCH vom 13. Juni in Biel stand ganz im Zeichen des Fremdsprachenunterrichts. Vor dem Hintergrund der noch immer nicht erzielten Harmonisierung hat der LCH eine Resolution verabschiedet, worin er die EDK auffordert, die Umsetzungsprobleme ernst zu nehmen und die Forderungen seitens LCH und SER zu berücksichtigen.

Ende Juni 2015 zieht die EDK Bilanz über die Umsetzung der Harmonisierung der obligatorischen Schule Schweiz (HarmoS). Dazu gehört auch die Koordination des Sprachenunterrichts gemäss dem Modell 3/5 – eine zweite Landessprache respektive Englisch als erste Fremdsprache ab der 3. Primarklasse, die zweite ab der 5. Primarklasse. Die Bundesverfassung verlangt eine Harmonisierung der Ziele der Bildungsstufen, wozu auch die Primarstufe gehört. Diese Harmonisierung ist im Bereich des Sprachenunterrichts bis dato noch nicht erreicht. Insbesondere ist weder die Sprachenfolge noch der Zeitpunkt des Beginns einer zweiten Landes- respektive einer Fremdsprache regional einheitlich geregelt. Die Lehrerschaft hat daher eine Resolution verabschiedet worin sie die EDK auffordert, den Stand der Harmonisierung im Bereich des Sprachenunterrichts so zu berücksichtigen, dass die Gesamtsituation der Volksschule einbezogen und die staatspolitische Zielsetzung des Unterrichts der Landessprachen erfüllt werden. Zudem brauche es für einen erfolgreichen Sprachenunterricht die nötigen Gelingensbedingungen.

Downloads:

Medienmitteilung LCH vom 13. Juni 2015: «Lehrerschaft erwartet Klärung der Fremdsprachensituation» (PDF 60 KB)

Resolution LCH vom 13. Juni 2015: «Resolution zum Sprachenunterricht an der Volksschule» (PDF 101 KB)

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