12.
März 2022 | Solothurn

Mini-Symposium «Früherkennung und Diagnose von Morbus Wilson»

Morbus Wilson (MW) ist vielen Ärztinnen und Ärzten ein Begriff und wird dennoch oft verkannt – mit fatalen Folgen, da das Zuviel an Kupfer im Körper heftige Schäden anrichten kann. Dies ist eine beunruhigende Tatsache, da 5 Prozent der Leberversagen in Bezug zu MW stehen. Das Mini-Symposium des Vereins «Morbus Wilson Schweiz» richtet den Fokus auf die wichtige Früherkennung und Diagnose von MW. Vier Fachleute werden in die Thematik einführen und auf Publikumsfragen eingehen. Der Austausch über alle Fachgrenzen hinweg kann allen Beteiligten unerwartete Einsichten eröffnen. 

Die seltene Erbkrankheit mit gestörtem Kupferstoffwechsel wird mehrheitlich im Alter zwischen fünf und 40 Jahren diagnostiziert. Folgende Verhaltensweisen können ein Hinweis auf MW sein: neurologische Auffälligkeiten wie Probleme beim Schreiben durch Verkrampfung der Hände oder vermehrter Speichelfluss, Konzentrationsstörungen, ungewohnte Müdigkeit gepaart mit Kopfschmerzen und Übelkeit sowie unkontrollierte Emotionen und Verhaltensauffälligkeiten. 

Anmeldung 

Anmeldung unter infonoSpam@morbus-wilson.noSpamch 

Datum

12.03.2022

Ort
Solothurn

Themen