Gesundheit von Schülerinnen und Schülern

Mini-Symposium «Früherkennung und Diagnose von Morbus Wilson»

Morbus Wilson (MW) ist vielen Ärztinnen und Ärzten ein Begriff und wird dennoch oft verkannt – mit fatalen Folgen, da das Zuviel an Kupfer im Körper heftige Schäden anrichten kann. Dies ist im Wissen eine beunruhigende Tatsache, dass 5 Prozent der Leberversagen in Bezug zu MW stehen. Das Mini-Symposium des Vereins «Morbus Wilson Schweiz» richtete den Fokus auf die so wichtige Früherkennung und Diagnose des Morbus Wilson. Vier Fachleute werden in die Thematik einführen und natürlich auf Publikumsfragen eingehen. Der ungezwungene Austausch über alle Fachgrenzen hinweg kann allen Beteiligten unerwartete Einsichten eröffnen. 

Die seltene Erbkrankheit mit gestörtem Kupferstoffwechsel wird mehrheitlich im Alter zwischen fünf und 40 Jahren diagnostiziert. Folgende Verhaltensweisen können ein Hinweis auf MW sein: neurologische Auffälligkeiten wie Probleme beim Schreiben durch Verkrampfung der Hände oder vermehrter Speichelfluss, Konzentrationsstörungen, ungewohnte Müdigkeit gepaart mit Kopfschmerzen und Übelkeit sowie unkontrollierte Emotionen und Verhaltensauffälligkeiten. 

Anmeldung 

Anmeldung unter infonoSpam@morbus-wilson.noSpamch 

Datum

12.03.2022

Ort
Solothurn

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