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Die Forderung nach freier Schulwahl heisst Steuergelder aus der Volksschule abzuziehen und an private Anbieter zu verteilen. Dies schwächt die Volksschule, gefährdet die Chancengerechtigkeit und führt zu einer Zweiklassen-Bildungsgesellschaft. Trotz klarer Niederlagen in allen kantonalen Abstimmungen hat die Interessengruppe «Elternlobby Schweiz» eine neue Runde von kantonalen Unterschriftssammlungen gestartet und dabei ihre Forderungen angepasst. Statt einer Schulwahl, welche Privatschulen miteinschliesst, sollen nun nur noch «Freie Schulen» (Charter Schools) zur Wahl stehen, und um die Chancengerechtigkeit nicht zu gefährden wird zudem ein «Sozialindex» vorgeschlagen. Dies ändert jedoch nichts daran, dass die freie Schulwahl eine teure und undemokratische Mogelpackung ist, welche kategorisch abgelehnt werden muss.

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Argumentarium LCH und SER: Freie Schulwahl – Mehr Schaden als Nutzen (PDF 287 KB)

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