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Am Wochenende vom 9. und 10. Mai 2020 haben sich die Verbandsspitzen des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH und ihrer deutschsprachigen Partnerorganisationen, dem Verband Bildung und Erziehung VBE aus Deutschland und der Gewerkschaft Pflichtschullehrerinnen und Pflichtschullehrer GÖD-aps aus Österreich, zum trinationalen Treffen per Videokonferenz zusammengefunden. In ihrer gemeinsamen Erklärung zu einem «Innovationsschub für digitale Technologien an Schulen» machen sie auf die massiven Defizite aufmerksam, die im Bereich digitaler Technologien an Schulen auszugleichen sind. Vielerorts fehle die entsprechende Ausstattung der Schülerinnen und Schüler wie auch der Lehrpersonen. Mangelhafte staatliche Lernplattformen sowie unzureichende Aus-, Fort- und Weiterbildung erschwerten in der aktuellen Krise das Arbeiten, halten sie weiter fest. Begleitet werde alles mit der Sorge darum, dass einzelne Kinder zu Hause nicht ausreichend unterstützt werden können, um überhaupt an der Arbeit mit digitalen Technologien partizipieren zu können.

Vor diesem Hintergrund erklären die Lehrerverbände GÖD-aps, LCH und VBE, dass die Krise als Impuls für Innovation genutzt werden soll. Hierzu bedürfe es einer schnellen und entschiedenen gemeinsamen Kraftanstrengung der politisch und finanziell Verantwortlichen. Sie wünschen sich ausserdem einen Fokus auf die Bildungsgerechtigkeit und schliesslich die Ermöglichung einer echten Methodenauswahl. Diese habe eine Lehrperson allerdings erst in einer voll ausgestatteten Schule, in der das Lernen und Lehren mit digitalen Endgeräten geübt und gewohnt ist.

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Positionspapier vom 7. Mai 2020: «Gemeinsame Erklärung von GÖD-aps, LCH und VBE zu einem Innovationsschub für digitale Technologien an Schulen» (PDF 71 KB)

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