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Das für die Berufsbildung zuständige Staatssekretariat für Bildung Forschung und Innovation SBFI erarbeitet in einem partizipativen Prozess zusammen mit seinen Verbundpartnern ein neues Leitbild (Vision, Strategie). Nach mehreren zum Teil grösseren Veranstaltungen liegen nun erste Papiere vor, zu denen eine Konsultation durchgeführt wird.

Der LCH begrüsst eine Aktualisierung auf die sich stark wandelnde Berufswelt. Viele Berufe ändern sich komplett, werden unwichtiger oder verschwinden, andere müssen neu konzipiert werden. Diese Anpassungsprozesse erfordern rasche Reaktionen, sollten aber auch in geordneten Bahnen verlaufen. Betroffen ist die gesamte (auch die höhere) Berufsbildung, sowie auch die Volksschule. Jugendliche, ihre Eltern, ihre Lehr- und Beratungspersonen sind an den Übergängen auf zuverlässige Perspektiven angewiesen. In Kantonen mit Langzeitgymnasien ist dies bereits ab der 5./6. Primarklasse der Fall.

Eine Strategie muss die Herausforderungen klar benennen und auch für die unterschiedlichsten Anspruchsgruppen Orientierung liefern. Dazu gehört u.a. die Grundbildung für spät migrierte Kinder und Jugendliche, welche gemäss Art 19 BV unabhängig vom Alter unentgeltlich zur Verfügung stehen muss. Wenn die Maturitätsquote aus sachlichen und politischen Gründen im europäischen Vergleich einmalig tief gehalten werden soll, muss die Berufsbildung auch in Zukunft ein hoch attraktives und durchlässiges Angebot für alle Jugendlichen bereitstellen.

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Stellungnahme der GL LCH: Konsultation des SBFI zur Strategie Berufsbildung 2030 (PDF 473 KB)


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