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Standardisierte Tests messen immer nur das, was zu einem bestimmten Zeitpunkt, mit den entsprechenden Aufgabenstellungen für einen bestimmten Zweck gemessen werden kann. Wenn Testergebnisse gleichzeitig formativ, prognostisch und selektiv genutzt werden sowie womöglich noch zur Beurteilung von Schulen und Lehrpersonen eingesetzt werden, werden sie unbrauchbar. Einmalig gemessene Testergebnisse dürfen keinen selektiven Charakter für einzelne Personen haben, weil zu viel von der Tagesform abhängt. Der LCH hat bereits mehrmals und frühzeitig in Positionspapieren und Stellungnahmen in den Medien auf die teilweise äusserst problematischen und gefährlichen Entwicklungen beim Einsatz von standardisierten Tests hingewiesen (vgl. u. a. Positionspapiere vom 16. Juni 2012, 28. April 2012 und 18. Juni 2011). Mit diesem Positionspapier fasst der LCH den Stand der Erkenntnisse zu den Chancen und Gefahren von standardisierten Leistungsmessungen zusammen und formuliert fünf Forderungen.

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Positionspapier LCH: Standardisierte Leistungsmessungen/Tests (PDF 1.1 MB)


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