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Die Abwechslung ist Programm

03.07.2018 – An der Bildungsmesse Swissdidac wird der LCH vom 7. bis 9. November 2018 ein attraktives Programm bieten. Neben drei Neuerscheinungen sind unter anderem eine Medienkonferenz zur prekären Lohnsituation für Lehrpersonen im Zyklus I sowie ein Podiumsgespräch zu den Lehrplänen in der Deutschschweiz und Romandie geplant.

Das Programm des LCH an der Schweizer Bildungsmesse Swissdidac, die vom 7. bis 9. November 2018 in der Bernexpo stattfindet, ist abwechslungsreich und reichhaltig. Ein erster Fokus liegt auf der Stufe 4bis8. Die Publikationen der Produktelinie 4bis8 des Verlags LCH werden am Stand des LCH präsentiert, darunter das neue Buch «Wenn Bewegung Wissen schafft». Dessen Autorin, Dora Heimberg, wird vor Ort sein und die Übungen ihres Praxisbuchs demonstrieren. Ein weiteres Highlight wird die für den Mittwochnachmittag geplante Vernissage des Buchs über Rituale sein. In dieser Publikation werden der Einsatz von Ritualen im schulischen Umfeld und die positive Wirkung, die sie entfalten, erörtert. Am Donnerstag wird Beat W. Zemp, Zentralpräsident LCH, das begleitende Arbeitsheft vorstellen, das zur Vertiefung des digitalen Lernspiels «FinanceMission Heroes» neu erschienen ist. Das Projekt FinanceMission bereitet Schülerinnen und Schüler auf den verantwortungsvollen Umgang mit Geld vor.

Ungenügende Anstellungsbedingungen
Nebst dem Pädagogischen findet am diesjährigen Messeauftritt auch das Gewerkschaftliche seinen Platz: In einer Medienkonferenz werden sich Franziska Peterhans, Zentralsekretärin LCH, Kaderpersonen von Mitgliedsorganisationen und weitere Fachleute gegen die teilweise prekären Lohnsituationen für die Lehrpersonen im Zyklus I aussprechen. Hintergrund sind die in vielen Kantonen nicht zufriedenstellenden Anstellungsbedingungen von Lehrpersonen der Kindergarten- und Primarschulstufe.

Lehrpläne im Mittelpunkt
Ebenfalls ein aktuelles Thema ist die Implementierung der gemeinsamen Lehrpläne der Sprachräume: Vorgesehen ist ein Podiumsgespräch zum Lehrplan 21 und zu seinem Westschweizer Pendant, dem «Plan d'études romand» (PER). Vertretungen des LCH und des Syndicat des enseignants romands (SER) werden sich voraussichtlich an diesem Event beteiligen, der vom Verein Schweizerischer Gymnasiallehrerinnen und Gymnasiallehrer (VSG) veranstaltet wird. Am Freitag wird Beat W. Zemp ausserdem den aktuellen Stand des Projekts profilQ präsentieren. Dabei handelt es sich um die Initiative für Schul- und Unterrichtsqualität, die der LCH und der Verband Schulleiterinnen und Schulleiter Schweiz (VSLCH) ins Leben gerufen haben. (mw; Foto: Claudia Baumberger)

Weitere Informationen
www.swissdidac.ch 

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