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Verfälscht zitiert in «20 Minuten»

05.04.2018 – Franziska Peterhans ist zum Mangel an ausgebildeten Französischlehrpersonen in der heutigen Print-Ausgabe von «20 Minuten» unvollständig zitiert worden. In dieser allein stehenden Form wurde ihre Aussage vollkommen verfälscht. Die Zentralsekretärin LCH distanziert sich klar von dieser unprofessionellen Arbeitsweise.

Franziska Peterhans, Zentralsekretärin LCH, hat gegenüber einer Journalistin von «20 Minuten» am gestrigen Abend in einem ausführlichen Gespräch zum qualitativen Lehrermangel, zum Frühfranzösisch und zum Mangel an ausgebildeten Französischlehrpersonen Stellung bezogen. Das Resultat ist besorgniserregend: Die Journalistin hat lediglich einen winzigen Teil der gemachten Aussagen publiziert.

Die Art und Weise, wie Franziska Peterhans in der heutigen Print-Ausgabe von «20 Minuten» zitiert wird, verfälscht die Thematik gänzlich. Ihre Aussage kann als Kritik an der Arbeit aller Französischlehrpersonen verstanden werden. «Ich bin enttäuscht und wütend. Ich würde nie behaupten, dass die Lehrpersonen ihre Arbeit nicht gut machen», so ihre Reaktion auf das heute publizierte Statement. Franziska Peterhans setzt sich seit vielen Jahren für gute Arbeitsbedingungen der Lehrpersonen ein. Solche verfälschten Meldungen sind für die Lehrpersonen verletzend und zugleich schädlich für den Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH.

Immerhin hat die Redaktion von «20 Minuten» die restlichen Aussagen von Franziska Peterhans, die für das Verständnis des gesamten Kontexts zentral sind, für den Online-Beitrag berücksichtigt. (bm)

Weitere Informationen
Print-Artikel im 20 Minuten vom 5. April 2018: «Warum bleibt nach jahrelanger Franz-Büffelei nichts hängen?» (PDF 234 KB)
Online-Artikel im 20 Minuten vom 5. April 2018: «Warum tun wir uns so schwer mit Französisch?»

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