PISA

PISA (Programme for International Student Assessment) ist ein internationaler Schul­leistungsvergleich der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), der seit dem Jahr 2000 alle drei Jahre durchgeführt wird. Mit dem Pro­gramm werden weltweit die Kompetenzen von 15-­jährigen Schülerinnen und Schülern in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften getestet und internati­onal verglichen, dabei wechseln sich die Schwerpunkte ab. In PISA 2015 war das Schwerpunktfach Naturwissenschaften.

PISA 2015: Keine verlässliche Interpretation möglich

PISA 2015: Keine verlässliche Interpretation möglich

06.12.2016 – Können wir uns über die Resultate des PISA-Tests 2015 freuen oder nicht? Die heutige Präsentation der Ergebnisse hat vor allem eines deutlich gemacht: Die Umstellung von Papiertests zu Computertests und die neue Art der Skalierung haben zu Punkteverschiebungen geführt, die eine verlässliche Interpretation der Resultate verunmöglichen. Die EDK fordert die OECD auf, eine Diskussion zur Methodik zuzulassen und offene Fragen zu klären.

 

Link zum Newsbeitrag auf www.LCH.ch 

Medienmitteilung des LCH zu PISA 2015 (PDF 636 KB)

Medienmitteilung der EDK zu PISA 2015

 

Pressestimmen
Schauen Sie sich die aktuellen Pressestimmen zur Pisa-Studie in der Rubrik Bildung in den Medien unter dem Stichwort «PISA» an. 

PISA 2012: Mathematik im Fokus

PISA 2012: Mathematik im Fokus

03.12.13 - Freude über sehr gute Mathematikleistungen und Sorge um Zukunft - LCH und SER, die Dachverbände der Lehrerinnen und Lehrer in der Schweiz, freuen sich über die durchwegs positiven Resultate, welche die 15-jährigen Schülerinnen und Schüler im PISA-Test 2012 erreicht haben. Sie zeugen von einem hohen beruflichen Engagement und Können der Lehrpersonen und widerlegen das Klischee einer Schuljugend, die nicht mehr rechnen und lesen kann. Diese positive Bilanz vermag aber nicht die Sorge um die zukünftige Qualität des Schweizer Bildungswesens zu zerstreuen angesichts der drohenden Sparmassnahmen zahlreicher Kantone bei der Bildung.

Medienmitteilung Deutsch (PDF 147 KB)
Medienmitteilung Französisch (PDF 132 KB)

Die Ergebnisse in Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften

  • Mathematik: Die Schweizer 15-Jährigen erreichen erneut ein hervorragendes Ergebnis. Kein anderes europäisches Land erreicht einen signifikant höheren Mittelwert als die Schweiz. Die Mathematikleistungen sind in der Schweiz zwischen 2003 und 2012 insgesamt stabil geblieben.
  • Lesen: Im Lesen liegt die Schweiz über dem OECD-Mittelwert. Berücksichtigt man alle Erhebungen seit 2000, dann lässt sich insgesamt ein positiver Trend feststellen. Dieser zeigt sich vor allem beim Anteil der leistungsschwachen Leserinnen und Leser. Dieser Anteil ist zwischen 2000 und 2012 von 20 Prozent auf 14 Prozent zurückgegangen. Diese Verbesserung wird vorwiegend auf eine Leistungssteigerung der Jugendlichen mit Migrarionshintergrund der ersten Generation zurückgeführt - also jenen Jugendlichen, die - wie auch ihre Eltern - im Ausland geboren sind.
  • Naturwissenschaften: Auch in den Naturwissenschaften erreichen die Schweizer 15-Jährigen zum dritten Mal seit 2006 einen über dem OECD-Mittelwert liegenden Resultat. Die naturwissenschaftlichen Leistungen sind insgesamt stabil geblieben.

Die Ergebnisse der Schweiz in PISA 2012 sind grundsätzlich positiv zu werten. Das ausgezeichnete Ergebnis im Fach Mathematik steht sicherlich im Vordergrund. Die Leseförderung in der obligatorischen Schule wird ein Thema bleiben. Der Stellenwert der Naturwissenschaften soll in den nächsten Jahren eine Aufwertung erfahren, indem die nationalen Bildungszielen der EDK und die neuen sprachregionalen Lehrpläne die Naturwissenschaften besser gewichten.

Pressestimmen
Schauen Sie sich die aktuellen Pressestimmen zur Pisa-Studie in der Rubrik Bildung in den Medien unter dem Stichwort «PISA» an.

top


# #