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Leitfaden LCH «Externe Bildungsfinanzierung – Förderung, Sponsoring, Fundraising und Kostenauslagerungen» inklusive Charta

Mit der Übernahme von systemrelevanten Aufgaben durch privatrechtliche Anbieter und Kostenabwälzungen an Eltern (BYOD) nimmt die Chancenungleichheit zu und das Vertrauen in eine funktionierende öffentliche Schule wird gefährdet. Im aktuellen Kontext von noch nie dagewesenen Abbaumassnahmen in der Bildung und mit den anstehenden Investitionen in die Digitalisierung der Schulen nehmen die Verführungen durch Gratisangebote zu. «Kostenloses» Lernmaterial oder unsichere Apps gefährden die Grundrechte von Eltern und Schülern.

Christine Staehelin und Jürg Brühlmann haben zusammen mit externen Fachpersonen einen Leitfaden mit pädagogischen und rechtlichen Hinweisen sowie exemplarischen Fallbeispielen erarbeitet, der die Diskussion in Verbänden, Ausbildung und bei Behörden fördern soll. Lehrpersonen sind besonders gefährdet, weil die Verantwortung für eingesetztes Lernmaterial oder die Nutzung von Apps oft bei Ihnen liegt und bei tief gehaltenen Budgets die Nutzung von günstigen Angeboten verführerisch ist. Auch private Anbieter von Produkten und Dienstleistungen erhalten Hinweise, wie sie Reputationsrisiken vermeiden können.

Leitfaden LCH «Externe Bildungsfinanzierung – Förderung, Sponsoring, Fundraising und Kostenauslagerungen» (PDF 297 KB)


Charta zum Bildungssponsoring an öffentlichen Schulen der Schweiz
Am Dienstag, 8. November 2016, öffnet die grösste Bildungsmesse der Schweiz in Bern ihre Tore. Aus diesem Anlass stellt der LCH an den Swiss Education Days 2016 eine gemeinsam mit einer exemplarischen Gruppe von Unternehmen, Stiftungen, Schulträgern, Pädagogischen Hochschulen, Verbänden und weiteren Organisationen erarbeitete erarbeitete „Charta zu Sponsoring, Förderung und Finanzierung von öffentlicher Bildung durch private Anbieter“ sowie einen Leitfaden des LCH zum gleichen Thema vor. Die gemeinsam erarbeitete Charta versteht sich als Selbstverpflichtung aller Beteiligten auf bestimmte Maximen und Verhaltensregeln insbesondere zu Transparenz und Datenschutz. Damit sollen innovative und privat finanzierte Bildungsprojekte an öffentlichen Schulen unterstützt werden, wenn diese den Richtlinien der Charta entsprechen.

Charta vom 8. November 2016, ergänzt am 24. November 2016: «Sponsoring, Förderung und Finanzierung von öffentlicher Bildung durch private Anbieter» (PDF 470 KB) (PDF 470 KB)

Kriterien zur Standortbestimmung für die Schulische Integration von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Bildungsbedarf

Die neue Hoheit der Kantone über die Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen begünstigt eine Vielfalt von Systemen und Modellen. So wird beispielsweise durch die Abschaffung besonderer Klassen in einzelnen Kantonen die integrative Förderung gefördert. Aber nicht in allen Regionen geschieht dies seriös und mit genügend Ressourcen. Eine erfolgreiche schulische Integration von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Bildungsbedarf bis zum 20. Altersjahr hängt von einer Vielzahl von Faktoren auf allen Ebenen des Systems ab und nicht alleine von finanziellen Ressourcen.

Mit den nachfolgend aufgelisteten Kriterien soll den Mitgliedsorganisationen LCH ein Instrument in die Hand gegeben werden, mit dem sie die Schwachstellen in der Umsetzung der integrativen Schulung in ihrem Schulsystem definieren können. Je nach kantonalen Bestimmungen und Gegebenheiten fordern sie aufgrund der Analyse Nachbesserungen und veränderte Rahmenbedingungen.


Kriterien zur Standortbestimmung für die Schulische Integration von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Bildungsbedarf (PDF 122 KB)

Dokumentation zum Schutz und zur Förderung der Gesundheit von Lehrpersonen

Die Burnoutquote von Lehrpersonen ist überdurchschnittlich hoch und verursacht bisher kaum bekannte Kosten. Die Verantwortung für die Gesundheit liegt gemäss Schweizerischem Arbeits- und Gesundheitsrecht auch bei den Arbeitgebern. Angebote und Massnahmen für die individuelle Prävention reichen nicht aus. An den Schulen müsste auch für gesunderhaltende strukturelle Arbeitsbedingungen gesorgt werden. Die Dokumentation zeigt, was alles zu gesunderhaltenden Arbeitsumgebungen gehört, was das Gesundheits- und Arbeitsrecht sowie die Forschung dazu sagt und welche fachlichen Normen heute zum Standard gehören.

Dokumentation zum Schutz und zur Förderung der Gesundheit von Lehrpersonen (PDF 363 KB)

Trinationaler Leitfaden Datensicherheit für Lehrpersonen und Schulleitungen

Die rasante Entwicklung der Informationstechnologien macht um die Schule keinen Bogen. Der von den Lehrerverbänden Deutschlands, Österreichs und der Schweiz neu herausgegebene Leitfaden informiert über Datensicherheit und Datenschutz im schulischen Arbeitsumfeld. Damit Schulleitungen und Lehrpersonen ihrer Verantwortung nachkommen können, fordern die Verbände VBE, GÖD-APS und LCH die Bereitstellung einer zeitgemässen IT-Ausstattung, die Gewährleistung eines geschützten Datenverkehrs sowie ein systematisch aufgebautes Aus- und Weiterbildungsangebot für Lehrpersonen.

Trinationaler Leitfaden Datensicherheit für Lehrpersonen und Schulleitungen (PDF 719 KB)

Trinationaler Leitfaden Datensicherheit – Anhang 1: Passwörter (PDF 54 KB)

Trinationaler Leitfaden Datensicherheit – Anhang 2: Impressum (PDF 72 KB)

Trinationaler Leitfaden Datensicherheit – Anhang 3: Vertrag (PDF 93 KB)

Trinationaler Leitfaden Datensicherheit – Anhang 4: Rechtsgrundlagen (PDF 53 KB)

Trinationaler Leitfaden Datensicherheit – Anhang 5: Rechtssprechung (PDF 50 KB)

Trinationaler Leitfaden Datensicherheit – Anhang 6: Beratungsstellen (PDF 52 KB)

Trinationaler Leitfaden Datensicherheit – Anhang 7: Merkblätter (PDF 84 KB)

Integrität respektieren und schützen

Der Schutz von Kindern vor Gewalt und Übergriffen sowie eine professionelle Gestaltung von Nähe und Distanz gehören zu den Grundvoraussetzungen für eine gute Schule. Eltern wollen ihre Kinder in Sicherheit wissen und die Gesellschaft erwartet eine Mitwirkung bei der Prävention jeglicher Art von Gewalt. Seit 2013 sind Lehrpersonen und Schulleitungen zu Gefährdungsmeldungen an die Kinderschutzbehörden verpflichtet. Social Media bringen neue Dimensionen der Beziehungsgestaltung. Der Leitfaden zeigt Lehrpersonen, Schulleitungen und Behörden die Gestaltungsräume und Grenzen im Alltag sowie ihre Rechte und Pflichten.

Integrität respektieren und schützen (PDF 224 KB)

Trinationaler Leitfaden Social Media

Die drei Berufsverbände der Lehrerschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz - VBE, GÖD und LCH - haben gemeinsam den ersten "Leitfaden Social Media" speziell für Lehrpersonen und Schulleitungen herausgegeben. Sie fordern, dass die öffentlichen Arbeitgeber den Schutz von Lehrpersonen bei Internet-Attacken gewährleisten.

Trinationaler Leitfaden Social Media (PDF 641 KB)

Leitfaden zur Strategiekompetenz im Bildungswesen - Erfolgreiche Kampagnen

Schulen bewegen sich heute in einem Umfeld der raschen und vielfältigen Veränderung. Alle Anforderungen unter einen Hut zu bringen, fordert Lehrpersonen sehr. Oft fehlt nicht nur die Zeit, sondern es mangelt auch an Know-how, an Energie, manchmal sogar an der Zuversicht und am Willen, bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen mitzuwirken. Mit dem hier vorliegenden Leitfaden zur Strategiekompetenz im Bildungswesen will der Dachverband der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer LCH einen Beitrag leisten zum notwendigen «turnaround» in diesen Bereichen. Denn Lehrpersonen haben keinen «natürlichen» Zugang zu Marketing und Kampagnenstrategien; Unterricht muss in andern Formen stattfinden.

Leitfaden Erfolgreiche Kampagnen des LCH (PDF 1.3 MB)

Berufsauftrag LCH

"Der Berufsauftrag der Lehrerinnen und Lehrer" ist ein Meilenstein, der für die Verbandspolitik des LCH als Richtschnur für künftige kantonale Berufsaufträge dient. Der Lehrberuf hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Neue Tätigkeitsfelder von erheblichem Ausmass sind dazu gekommen. Der "Berufsauftrag der Lehrerinnen und Lehrer", den der LCH nun neu herausgegeben hat, trägt diesem Umstand Rechnung. Er berücksichtigt sowohl neue Arbeitsfelder als auch Erkenntnisse aus Berufszufriedenheits- und Arbeitszeitstudien. Weiter sind im Berufsauftrag wichtige Postulate für eine bessere Grundausbildung und eine professionelle Weiterbildung für Lehrpersonen enthalten. Forderungen nach zeitgemässen Anstellungsbedingungen sind daher ebenfalls in den neuen Berufsauftrag eingearbeitet worden. "Der Berufsauftrag der Lehrerinnen und Lehrer" ist unter der Leitung von Niklaus Stöckli erarbeitet worden.

Berufsauftrag LCH (PDF 134 KB)

Berufsleitbild / Standesregeln LCH

Das vorliegende Berufsleitbild ist von der Delegiertenversammlung des LCH am 7. Juni 2008 beschlossen worden. Es ersetzt das erste Berufsleitbild von 1993, leicht nachgeführt 1999. Die Neufassung des Berufsleitbildes beruht auf einem mehrjährigen Dialog zwischen den Zentralorganen und allen Mitgliedsorganisationen des LCH.

Berufsleitbild / Standesregeln LCH (PDF 141 KB)

Manifest für ein leistungsfähiges Bildungswesen

Das Investitionsprogramm der Lehrerschaft, die weiss, was wirkt...

Manifest für ein leistungsfähiges Bildungswesen (PDF 149 KB)

Bausteine zum Konzept «Gelingende Mitgliederwerbung»

Der LCH hat einen «Werkzeugkasten» für gelingende Mitgliederwerbung erarbeitet, der aus verschiedenen Bausteinen sorgfältig aufgebaut ist. 

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Konzept «Gelingende Mitgliederwerbung» (PDF 170 KB)


Entwicklungsschwerpunkt LCH 2014 bis 2018

Der LCH formuliert seine Entwicklungsschwerpunkte für die Jahre 2014 bis 2018: 

Entwicklungsschwerpunkte LCH 2014 bis 2018 (PDF 43 KB)

Entwicklungsschwerpunkte LCH 2014 bis 2018 (PDF 281 KB)

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