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Bundesrat nimmt Anliegen der Velo-Initiative auf

Die Schweiz hat einen starken Nachholbedarf in Sachen Veloförderung. Das überparteiliche Komitee der Velo-Initiative hat erfreut vom Bundesratsbeschluss Kenntnis genommen, den Anliegen der Velo-Initiative mit einem direkten Gegenvorschlag Rechnung tragen zu wollen. 

In der Schweiz könnte die Anzahl Fahrten mit dem Velo zur Arbeit oder zur Schule massiv erhöht werden – zum Nutzen der Gesundheit, der effizienten Fortbewegung und der Entlastung der anderen Verkehrsteilnehmenden. Mit dem Ziel, den Veloverkehr im Alltag und in der Freizeit zu stärken hat daher ein breit abgestütztes Komitee aus 26 Parteien und Organisationen am 1. März 2016 die Velo-Initiative mit über 105’000 gültigen Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht.

Bundestätlicher Gegenvorschlag zur Velo-Initiative
Knapp zweieinhalb Monate später hat der Bundesrat am 10. Juni 2016 mit seinem Beschluss für einen direkten Gegenvorschlag ein Zeichen in diese Richtung gesetzt. Das Initiativkomitee ist über diesen Entscheid sehr erfreut und wird parallel zur Vernehmlassung zum Gegenvorschlag aufzeigen, mit welchen konkreten Massnahmen das Velo in unserem Land gefördert werden soll.

LCH unterstützt Velo-Initiative
Der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH ist Teil der Trägerschaft. Franziska Peterhans, Zentralsekretärin LCH, sieht in der Umsetzung der Initiative eine grosse Chance: «Mit der Velo-Initiative wird mehr Sicherheit auf Fuss- und Radwegen geschaffen, sodass letztlich auch wieder mehr Kinder und Jugendliche das Velo benützen werden.» (pd/bm)

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Medienmitteilung Trägerverein Velo-Initiative vom 10. Juni 2016: «Die Velo-Initiative stösst auf offene Ohren»