Medienmitteilung

Das sagt der LCH zum Positionspapier der SVP

Der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) begrüsst, dass sich die SVP mit der aktuellen Situation der Volksschule auseinandersetzt. Neben positiven Ansätzen im kürzlich erschienenen Positionspapier der Volkspartei, finden sich aber auch Aspekte, die der Verband kritisiert.

«Mit Kopf, Herz und Hand: Wege aus der Krise in der Volksschule» ­– so lautet der Titel des jüngst erschienen Positionspapiers der SVP. Darin zeigt die Partei auf, wie sie mit den anstehenden Herausforderungen der Schweizer Bildungslandschaft umgehen will. 

Gute Ansätze, aber auch veraltete Ideen, Pauschalisierung und wenig Anerkennung

Aus Sicht des LCH beinhaltet das Positionspapier mehrere positive Ansätze. So deckt sich die Problemanalyse der SVP weitgehend mit den Erfahrungen der Lehrpersonen, die unter anderem mit hoher Belastung, wachsenden gesellschaftlichen Erwarungen und Fachkräftemangel zu kämpfen haben.

Andere Punkte im Papier geben aber Grund zur Kritik. So schlägt die Volkspartei zur Lösung aktueller Probleme Ansätze vor, die auf veralteten pädagogischen Vorstellungen beruhen. Der Realität der Volksschule mit hoher gesellschaftlicher Komplexität und den gestiegenden fachlichen Anforderungen werden diese Lösungen nicht gerecht.

Medienmitteilung des LCH zum SVP-Positionspapier (PDF)

 

Datum

28.01.2026

Autor
ar

Publikation
Medienmitteilungen