Zum 99. Mal für die Schweiz unterwegs

2021 werden Schülerinnen und Schüler zum 99. Mal das 1. August-Abzeichen der Stiftung Pro Patria verkaufen, das dieses Jahr dem Textilhandwerk gewidmet ist. Diese Erfahrung fördert die Auftrittskompetenz der Kinder und macht sie mit der für die Zivilgesellschaft relevanten Freiwilligenarbeit vertraut. 

Bild: Stiftung Pro Patria

Das 1.-August-Abzeichen wurde 1923 zum ersten Mal verkauft – schon damals mit aktiver Unterstützung der Schulen. Die Schulen sind auch dieses Jahr zum 99. Mal Teil des Freiwilligen-Verkaufsnetzes der Stiftung Pro Patria. Mit dem Erlös aus dem Briefmarken- und Abzeichenverkauf unterstützt Pro Patria die Erhaltung, Pflege und Weiterentwicklung des kulturellen Erbes der Schweiz. Die Förderung des traditionellen Handwerks steht im Fokus des Abzeichens 2021, das mit seinem beliebten «Kölsch-Muster» eine Hommage an die Textilfachleute darstellt. 

Freiwilliges Engagement zahlt sich aus 

Sich neben dem dichten Stundenplan zivilgesellschaftlich zu engagieren, ist anspruchsvoll und braucht motivierte Lehrerinnen und Lehrer. Für Kinder ist der Verkauf ein unvergessliches Erlebnis, das ihre Selbstsicherheit erhöht und ihre Auftrittskompetenz fördert. Sie können ausserhalb des Unterrichts Stärken erproben und festigen, die auch in der Schule wichtig sind. Zudem lernen sie schon früh Freiwilligenarbeit kennen, die für eine lebendige Zivilgesellschaft fördernd ist. 

Datum

20.05.2021

Autor
pd/mw