AUS DEM LCH

«Abstimmungen haben gezeigt, dass das Stimmvolk die Arbeit von Lehrpersonen wertschätzt»

Im Publikumsbericht berichtet LCH-Geschäftsführerin Antoinette Killias über die Erarbeitung einer Position zu Entlastungslektionen und blickt zurück auf Abstimmungserfolge von Kantonalsektionen.

Antoinette Killias, LCH-Geschäftsführerin. Foto: Gion Pfander

BILDUNG SCHWEIZ erscheint seit diesem Verbandsjahrin neuem Kleid. Warum war Ihnen das wichtig?

Antoinette Killias: Das letzte Redesign des Magazins liegt inzwischen zwölf Jahre zurück. Es war also an der Zeit für eine Auffrischung. Denn damit ein Printprodukt bei den Leserinnen und Lesern ankommt, muss es zeitgemäss daherkommen. Mit dem Ergebnis bin ich äusserst zufrieden. Das Magazin wirkt moderner und aufgeräumter als vorher. Dabei gingen weder Identität noch Qualität verloren.

Derzeit erarbeitet der LCH ein Positionspapier zu Entlastungslektionen für Klassenlehrpersonen: Wie ist der Stand der Dinge?

Klassenlehrpersonen sind nicht nur für die pädagogische, sondern auch für die organisatorische und administrative Führung der Klasse verantwortlich. Insbesondere die letzten beiden Aufgaben sind über die vergangenen Jahre aufwendiger geworden. Daher hat der LCH eine Übersicht der Aufgaben von Klassenlehrpersonen erstellt und diese ins Verhältnis zu den Stunden gestellt, die sie zur Erfüllung dieser Aufgaben benötigen. Die Übersicht dient den Kantonalsektionen als Orientierungshilfe und Arbeitsgrundlage, wenn es darum geht, den Aufwand der Klassenlehrpersonen in ihren jeweiligen Kantonen zu berechnen. Das Positionspapier soll gute Rahmenbedingungen für Klassenlehrpersonen definieren. Fest steht: Es wird ein wichtiges Positionspapier, das aufzeigt, was Klassenlehrpersonen alles leisten. Läuft alles nach Plan, können wir es 2027 der Delegiertenversammlung zur Abnahme vorlegen und anschliessend der Öffentlichkeit präsentieren.

Die Kantonalsektionen Uri und Schwyz fuhren 2025 grosse Abstimmungssiege ein. Was lesen Sie daraus?

Die beiden Abstimmungen haben gezeigt, dass das Stimmvolk die Arbeit von Lehrpersonen wertschätzt und will, dass die Rahmenbedingungen des Lehrberufs stimmen. Im Zusammenhang mit diesen Erfolgen muss man aber auch die Leistung in den Kantonen hervorheben. Denn ohne den grossen Einsatz der Schwyzer und Urner Kantonalverbände wären die Erhöhung des Einstiegslohns beziehungsweise das Referendum gegen die neue Schulverordnung nicht möglich gewesen.

Der vollständige Publikumsbericht erscheint in der Juliausgabe von BILDUNG SCHWEIZ und auf LCH.ch/LCH/ueber-uns/Jahres-und-publikumsberichte zum Download. 

Datum

08.07.2026

Autor
(red)

Publikation
LCH News