Pädagogik

Fakten über Sinn und Zweck von Hausaufgaben

Hausaufgaben gehören zum Leben vieler Schülerinnen und Schüler. Ihr Sinn und Zweck von sind allerdings umstritten. Ein neues Faktenblatt LCH fasst wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen.

Befürwortende begründen Hausaufgaben mit der Notwendigkeit zusätzlicher Lernzeit. In der Kritik hingegen steht die Zusätzliche Belastung, die daraus für Kinder und Erziehungsberechtigte entsteht. Foto: Unsplash/Jessica Lews

Hausaufgaben haben eine lange Tradition in der Schule. Seit der Einführung der allgemeinen Schulpflicht dienen Hausaufgaben als Ergänzung des Unterrichts und zur Förderung des selbständigen Arbeitens.

Es haben sich vermehrt neue Konzepte durchgesetzt, um die Hausaufgabenzeit zu organisieren – insbesondere als Teil von Tagesstrukturen. Diskussionen um sinnvoll gestaltete Hausaufgaben gewinnen damit an Bedeutung. Dazu gehört auch die Frage, ob und wie die Schulen Hausaufgaben ersetzen können.

Die Forschung ist sich uneinig

Das Faktenblatt LCH «Hausaufgaben: unverzichtbare Lernaktivität oder überholtes pädagogisches Ritual?» ergänzt nun das bestehende Positionspapier mit wissenschaftlichen Erkenntnissen. Diese zeigen, dass längst keine Einigkeit über den allgemeinen Nutzen von Hausaufgaben besteht. Sinn und Zweck hängen demnach stark von Qualität, Ausführung, Altersgerechtigkeit und weiteren Faktoren ab. Die Forschung empfiehlt im Zyklus 1 noch keine Hausaufgaben zu erteilen und in den anderen Zyklen nur gezielt einzusetzen.

Datum

22.03.2023

Autor
(pdi)

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