MINT

MINT-Nachwuchsbarometer Schweiz

Die Schweiz weist einen Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) auf. Damit einher geht das fehlende Interesse der Jugendlichen an diesen Fächern. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz nahmen dies zum Anlass für eine empirische Untersuchung.

In einer breit abgestützten Befragung von Personengruppen in der Romandie und der Deutschschweiz wurden Fragen nachgegangen, wie beispielsweise «Was sind die Beweggründe, warum sich Jugendliche für oder gegen einen Beruf oder ein Studium im MINT-Bereich entscheiden?» oder «Welche Faktoren sind prägend für das Interesse an Technik und Naturwissenschaften?». 

Die Resultate verdeutlichen u. a., dass das Interesse an Technik zu einem grossen Teil sowohl durch die Schule als auch durch das familiäre Umfeld geprägt wird. Die Realität zeige jedoch, dass das Interesse für Technik weder von der Schule noch der Familie in genügendem Masse gefördert werde. Zudem müsse bei der Förderung von Kindern und Jugendlichen zwischen Technik und Naturwissenschaften ganz klar unterschieden werden. Die Förderung des einen Bereichs habe keinen Einfluss auf den anderen. Die Begeisterung für beide Bereiche müsse demnach separat geweckt werden. Herbei seien Schlüsselergebnisse, die einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, von zentraler Bedeutung. 

In Form von Handlungsempfehlungen zeigt der «MINT-Nachwuchsbarometer Schweiz» schliesslich auf, wie das Interesse an MINT-Fächern seitens Schule und Familie geweckt und gefördert werden kann. (bm)

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«MINT-Nachwuchsbarometer Schweiz»


Weitere Informationen

www.akademien-schweiz.ch

 

Datum

01.10.2014

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