Kanton Uri

Sektion des Lehrpersonenverbands erhält ein Co-Präsidium

Der Verband Lehrerinnen und Lehrer Uri hat zwei neue Co-Präsidenten. Corsin Riedi und Martin Drax Zillig wurden im September an der Delegiertenversammlung 2025 gewählt.

Martin Drax Zillig und Corsin Riedi bilden das neue LUR-Co-Präsidium. Mit der Kampagne «Nein zur revidierten Volksschulverordnung» setzen sie sich im Kanton Uri für die sichere Finanzierung chancengerechter Betreuung ein. Foto: ZVG

Corsin Riedi und Martin Drax Zillig teilen sich neu das Co-Präsidium des Verbands der Lehrerinnen und Lehrer Kanton Uri (LUR). Sie haben Anfang September das Amt von Sepp Wipfli übernommen. Er ist an der Delegiertenversammlung 2025 altershalber nicht mehr zur Wiederwahl angetreten. 

Die beiden Neuen übernehmen das Präsidium in einer spannenden Zeit. Ende November entscheidet das Stimmvolk im Kanton Uri über die Revision der Volksschulverordnung. LUR hat dagegen das Referendum ergriffen. Der Verband sorgt sich im Falle einer Annahme um die Chancengerechtigkeit in der Volksschule, weil bei grossen Schulklassen die zusätzliche Betreuung von den Gemeinden finanziert werden müsste. Das könnten sich nicht alle leisten. LUR fordert, dass der Kanton eine finanzielle Mitverantwortung übernimmt.

Der 42-jährige Martin Drax Zillig sagt, dass gewerkschaftliche Themen und Politik ihn schon immer begeistert hätten. «Zudem ist eine ehrenwerte Aufgabe, für gute Arbeitsbedingungen für Kolleginnen und Kollegen einzustehen und sie gegen innen und aussen zu vertreten.» Corsin Riedi, 41, ergänzt, dass es wichtig sei, die Sichtweise der Lehrpersonen in die Bildungspolitik einfliessen zu lassen. Daher engagiere er sich seit sieben Jahren in der Verbandsleitung des LUR.

 

Datum

07.11.2025

Autor
(pdi)