So geht Vorsorge!

Expertenkolumne des Vorsorgeexperten Willy Graf Willy Graf, lic. iur. HSG

Expertenkolumne des Vorsorgeexperten Willy Graf

In der Expertenkolumne «So geht Vorsorge!» greift Willy Graf, Inhaber der VVK Vorsorge- und Vermögenskonzepte AG in Teufen (AR), wichtige Themen zur persönlichen Vorsorge auf. Ohne einen komplizierten Fachjargon zu verwenden, erklärt er, wie Frau und Mann richtig Geld anlegen und Steuern einsparen können, welche attraktiven Säule 3a-Angebote die Versicherungen anbieten und vieles mehr. 

 

Die Kolumnen der Reihe «So geht Vorsorge!» erscheinen alle zwei Monate. Zudem wird jede neue Kolumne bei Erscheinung auch via Newsletters LCH verschickt. 

 

Die Kolumnen:

Vorsorgepläne – gegen die Angst vor finanziellen Schicksalsschlägen (10.01.2017)

Vorsorgepläne – gegen die Angst vor finanziellen Schicksalsschlägen (10.01.2017)

Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass fast alles, was Ihnen passiert, finanzielle Folgen hat? Selbst sich zu verlieben ist nicht ohne Kostenfolgen. Aber auch der Kauf einer Wohnung, der Beginn eines Studiums, ein Unfall oder Todesfall im näheren Umfeld, der Entscheid für eine Frühpensionierung, alles hat kleinere oder grössere Auswirkungen auf Ihre finanzielle Situation. Wäre es denn nicht besser, sich eine Übersicht über seine individuellen Möglichkeiten zu machen und so in jedem Fall rasch entscheiden zu können, ob man vor und vor allem nach einem solchen Ereignis finanziell «Angst» haben muss?


1. Ein Vorsorgeplan klärt die Lage – Ihre Lage
Kundenschutz durch Beratungsqualität! Dafür bieten wir zusammen mit dem Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) seit 20 Jahren eine Vorsorgeberatung für die Mitglieder des LCH nur auf der Basis eines massgeschneiderten Vorsorgeplanes an. Ein individueller, genau auf Ihren finanziellen Status erstellter Vorsorgeplan zeigt Ihnen auf einen Blick, ob und wann Sie in die (Früh-)Pension gehen können, ob Sie die Rente oder Teile des Pensionskassenkapitals beziehen sollen, ob Sie genügend abgesichert sind und wieviel Steuern Sie mit einigen wenigen, gezielten Massnahmen sparen können. Aus unserer Erfahrung sind Einsparungen bis zu mehreren Tausend Franken keine Seltenheit. Der Plan weist aber auch auf die finanziellen Risiken hin, die sich aus einem Unfall oder durch einen Todesfall ergeben können. Solche Schicksalsschläge kann man nicht verhindern, aber deren Auswirkungen kann man mit einer guten Planung abfedern.

2. Gut geplant bedeutet: Kennen Sie Ihr Haushaltsbudget?
Es spielt keine Rolle, wann Sie mit einer Vorsorgeplanung beginnen, eines müssen Sie in jedem Falle wissen: Die Höhe Ihres Haushaltsbudgets. Denn wer sein Haushaltsbudget kennt, der kann sich richtig beraten lassen. Alles andere ist ähnlich wie im Trüben zu fischen.
Die farbigen Säulen in der Grafik oben zeigen Ihr Einkommen aus Lohn oder – nach der Pensionierung – aus Renten auf. Leistungen aus Invaliden- oder Unfallversicherungen oder auch aus Hinterbliebenenrenten kann man ebenfalls relativ einfach vorausberechnen. Landet die Summe nun unter dem roten Strich, welcher die Höhe des Haushaltsbudgets markiert, dann sieht man klar: Hier muss ich etwas zusätzlich ansparen oder versichern. Man wäre in einem solchen Fall sonst nicht genügend abgesichert. Umgekehrt muss man nichts machen, wenn das Resultat der Summe der Einkommen über der roten Linie des Haushaltsbudgets liegt. Dann muss man nichts versichern oder zusätzlich ansparen, man spart richtig Geld, wenn man sein Haushaltsbudget kennt. Und vor allem: Sie können nicht falsch beraten werden, denn die Zahlen, die in Ihrem Plan verarbeitet stehen, sind Ihre Zahlen, die Sie aus Ihren Unterlagen herauslesen können.

3. Je früher Sie mit einer Planung beginnen, desto sicherer erreichen Sie Ihre finanziellen Ziele

Je früher Sie sich mittels eines Plans eine Übersicht über Ihre finanzielle Lage machen, desto langfristiger können Sie mit vernünftigen Massnahmen auf mögliche Deckungs- oder Vorsorgelücken ansparen oder desto günstiger können Sie allfällig notwendige Versicherungen abschliessen. Es lohnt sich also auch für jüngere Menschen, frühzeitig an eine Vorbereitung der Vorsorge zu denken. Vorsorge ist all jenes, welches Ihnen hilft, mögliche gravierende Auswirkungen auf Ihre finanzielle Lage vorausschauend abzusichern.

Das gleiche gilt bezüglich für Sie passender Anlagen. Der Plan zeigt klar, ob Sie sich überhaupt Anlagen leisten können. Je früher Sie beginnen, desto langfristiger und sicherer erreichen Sie Ihre Ziele. Der Plan «vertritt» Ihre Interessen gegenüber Anbietern von Finanzprodukten und stellt auf Grund der Planaussagen sicher, dass Sie nicht in etwas investieren, das nicht Ihrem Plan und damit Ihrem Risikoprofil entspricht. Ein professionell erstellter Vorsorgeplan gibt Ihnen schon früh die Gewissheit, dass Sie nichts Falsches abschliessen.

Finanzprodukte sind immer mit einem Risiko verbunden. Wenn ein solches Produkt sich einmal nicht wie von Ihnen und dem Berater erwartet entwickelt, dient Ihnen der Vorsorgeplan als Nachweis, was man damals beim Abschluss mit dem Produkt erreichen wollte. Ein Vorsorgeplan begleitet Sie über die Jahre und dient Ihnen als Basis für viele auch nicht nur finanzielle Entscheidungen. Sie können ihn bei jeder Änderung Ihres Lebensplans durch ein internes oder externes Ereignis schnell auf die neue Situation anpassen lassen. Sie sind damit immer auf dem neusten Stand Ihrer finanziellen Situation und Ihrer zu erwartenden Rentenleistungen.

Die Zahlen in Ihrem Vorsorgeplan lügen nicht. Haushaltsbudget, Einkommen, späteres Renteneinkommen und das Vermögen – alles ist für Sie übersichtlich aufgebaut und Sie erkennen z.B. auf einen Blick, in welchen Jahren Sie welche Ihrer Säulen 3a beziehen sollen. Sie ersehen daraus aber auch, wie Sie allfällige Lücken, die bei einem unvorhergesehenen Schicksalsschlag oder auch bei einer Frühpensionierung entstehen, schliessen können.

Der Vorsorgeplan ist das Fundament Ihrer finanziellen Vorsorge. Er bietet Kundenschutz durch Beratungsqualität und ist die Basis für Ihre Zusammenarbeit mit Ihrem Vorsorgeberater. Fangen Sie früh an und vereinbaren Sie einen ersten kostenlosen Beratungstermin mit dem Vorsorgeplaner des Dachverbands  Lehrerinnen und Lehrer Schweiz. Sie sind in guten Händen – «in den Händen» Ihres eigenen Vorsorgeplans. af in den umfassenden Weiterbildungen der VVK AG Kunden und Mitbewerbern weitergibt.

Willy Graf, lic. iur. HSG

Jahresende: Massnahmen für Ihre Vorsorge (06.12.2016)

Das Jahr geht bald zu Ende. Ob Einzahlen in die Säule 3a, Nachzahlen in die Pensionskasse, Erbvorbezug veranlassen oder Ausbildung finanzieren. Hier ein paar wichtige Informationen, die Sie beachten sollten.

1. Säulen 3a
6768 Franken – Das ist das Maximum, das Sie in die Säule 3a einzahlen dürfen pro Jahr, wenn Sie zusätzlich in einer Pensionskasse versichert sind. Dazu folgende Bemerkungen:

  • Der Gesetzgeber sagt, dass man den Maximalbetrag von CHF 6768.– oder 20 Prozent des AHV-Einkommens einzahlen darf.
  • Wer also über mehr als CHF 34’000.– AHV-Einkommen verfügt und sich diesen Betrag leisten kann, der sollte diesen Betrag unbedingt in der Säule 3a ansparen.
  • Wer weniger verdient, sollte einfach im Rahmen des Möglichen in die Säule 3a einzahlen.
  • Jeden einbezahlten Betrag können Sie in Ihrer Steuererklärung vom Einkommen abziehen und damit richtig Steuern sparen.
  • Wenn Sie auf einem Säule 3a Konto rund CHF 50’000.– angespart haben, dann eröffnen Sie ein neues Konto und sparen wieder solange an, bis Sie wieder rund CHF 50’000.– erreicht haben. Damit können Sie diese Konten nach Erreichen von Alter 59 als Frau und Alter 60 als Mann in verschiedenen Jahren beziehen und damit die bei der Auszahlung fälligen (tieferen) Steuern nochmals etwas reduzieren.
  • Wer eine Säule 3a bei einer Versicherung abgeschlossen hat, der zahlt den vertraglich vereinbarten Betrag bis zum Ablauf ein und bezieht auf einmal.
  • Wer nicht bei einer Pensionskasse versichert ist (z.B. Selbständigerwerbende), darf 20 Prozent des Einkommens oder maximal CHF 33'840.– einzahlen.

2. Nachzahlen in die Pensionskasse
Die Antwort auf die Frage, ob Sie in die Pensionskasse nachzahlen dürfen, finden Sie auf Ihrem Pensionskassenausweis (PK-Ausweis). Nachzahlungen in die Pensionskasse sind beliebt, weil man sie ebenfalls auf der Steuererklärung vom Einkommen abziehen kann und damit Steuern spart. Ob es klug ist, misst sich an Ihren persönlichen Verhältnissen. Falls sich im PK-Ausweis ein möglicher Einkaufsbetrag findet, dann müssen Sie sich erst noch folgende Fragen stellen:

  • Wie hoch wird mein Haushaltsbudget in der Pension sein?
  • Ist das Haushaltsbudget nach der Pensionierung bereits durch die Rente gedeckt, dann kann man zwar theoretisch nachzahlen. Damit erhöht man jedoch die Rente über das pro Jahr benötigte Renteneinkommen. Falls dieser Zustand lebenslänglich so bleibt, dann zahlt man auf dem eigentlich nicht benötigten Mehr-Einkommen jährlich zuviel Steuern und oft ist damit die Steuerersparnis durch die Einzahlungen wieder eingeholt.
  • Deshalb muss man prüfen, ob man so einzahlen kann, dass man den Betrag, der die Renten erhöht, bei der Pensionierung wieder als Kapital beziehen kann.
  • Dies ist gesetzlich möglich, aber es gilt einen Einzahlungsstopp drei Jahre vor dem möglichen Bezug zu beachten, damit das Steueramt diese Nachzahlungen mit geplantem Bezug des Kapitals per Pensionierungsdatum akzeptiert.
  • Falls man das nun abgeklärt hat und man steueroptimiert nachzahlen will, dann sollte man nicht den ganzen Betrag, den man gemäss Pensionskassenausweis nachzahlen könnte, in einem einzigen Jahr nachzahlen, sondern auf mehrere Jahre verteilen.
  • Man spart nämlich mehr Steuern, wenn man die Nachzahlungen auf mehrere Jahre verteilt.

3. Erben / Schenken
Was man auf Ende Jahr auch immer wieder erledigen möchte, ist die Frage nach einem Erbvorbezug. Immer häufiger möchten die Eltern ihr Vermögen mit «warmen» Händen vererben. Die Menschen werden nämlich älter, und ihre Nachkommen wären oft bereits im oder kurz vor dem Pensionsalter, wenn sie das Erbe erhalten. Deshalb möchten viele ältere Menschen einen Teil ihres Vermögens vor ihrem Ableben vererben, denn ihre Nachkommen hätten für die Erbschaft zu einem früheren Zeitpunkt eine bessere Verwendung – beispielsweise für Ausbildungen, den Bau oder Erwerb eines Eigenheims und für die Gründung eines eigenen Geschäfts. Dazu gilt es folgendes zu beachten:

  • Der Erbvorbezug ist nichts anderes als eine Schenkung an die Erben und wird steuerlich mit dieser gleichgesetzt.
  • Wer ein Erbe ist, das wird im Zivilgesetzbuch (ZGB) Art. 457 ff. geregelt.
  • Aus steuerlicher Sicht werden die Empfänger der Schenkung unterschieden.
  • In allen Kantonen müssen Schenkungen an den Ehepartner nicht versteuert werden.
  • In erster Linie hat der Beschenkte die Schenkung zu versteuern (kantonal unterschiedlich).
  • Der Empfänger muss eine Schenkungs-Steuererklärung ausfüllen.
  • Wichtig ist in jedem Fall, das jeweilige Vorgehen klar zu dokumentieren, damit z.B. allfällige Miterben auf den Todesfall nicht zu kurz kommen und Streitereien vermieden werden können.

4. Ausbildungsfinanzierung der Enkel
Grosseltern möchten oft bei der Ausbildung der Enkel finanziell behilflich sein. Das kann erstens, wie oben beschrieben, durch Erbvorbezüge oder durch auf den Namen der Enkel begründete Fondssparpläne oder andere Sparanlagen geschehen. Wichtig ist dabei aber immer, dass das Sparpotential der (Gross-)Eltern oder von Gotti/Götti durch die Mehrausgaben und -kosten nicht so geschmälert werden, dass deren Haushaltsbudget knapp wird.

Bei vielen unserer Kundinnen und Kunden sind solche vorzeitigen Schenkungen bereits in der Vorsorgeplanung einberechnet und deshalb gut machbar. Wer eine Vorsorgeplanung erstellen lässt, weiss ganz genau und zeitgerecht, wann er welche Zahlungen in die Säule 3a oder in die Pensionskasse leisten soll, aber auch, wann er welche Säule 3a und/oder das Kapital aus der Pensionskasse beziehen kann. Da gibt es keine Hektik auf das Jahresende. Der dem Vorsorgeplan beiliegende individuelle Fahrplan sorgt für Übersicht und entspanntes Handeln im Zusammenhang mit seinen eigenen Finanzen und seiner Vorsorge.

5. Eine übersichtliche individuelle Planung lohnt sich in jedem Fall
Zur Vorbereitung fast aller Entscheidungen im finanziellen Bereich hilft ein Vorsorgeplan. Konkret handelt es sich um folgenden Massnahmen:

  • Haushaltsbudget erstellen! Wer ein Haushaltsbudget hat, kann nie falsch beraten werden!
  • Lebensziele setzen
  • Unterlagen für die Vorsorge aufarbeiten und vervollständigen
  • Pensionskassennachzahlungen oder Pensionskassen-Kapitalbezug prüfen
  • Den richtigen/passenden Pensionierungszeitpunkt festlegen
  • Evtl. Teilpensionierung (Pensionierung in Etappen) planen
  • Hypotheken neu oder anders gestalten oder abschliessen
  • Anlagen überprüfen und allenfalls neu platzieren oder anlegen
  • Zu hohe Barbestände auf den Konten optimieren
  • Auszahlung der Säulen 3a und/oder Freizügigkeitsleistungen planen
  • Steueroptimierungen an die Hand nehmen

Wer sich das alles nicht zutraut, der sollte sich beraten lassen. Das Angebot des Vorsorgeplaners des LCH umfasst in jedem Fall ein kostenloses erstes Gespräch. Erst dort entscheidet die Kundin, der Kunde, was die nächsten Schritte sind und ob, z.B. ein Vorsorgeplan, wirklich notwendig ist. Es ist immer die Kundin/der Kunde der Taktgeber und nicht der Berater.

Wie bereite ich mich finanziell am besten auf die Pensionierung vor? (27.09.2016)

Viele Menschen sind verunsichert wegen der schwierigen Finanzlage der Pensionskassen und machen sich deswegen Sorgen. Wir betrachten das halbleere Wasserglas beim Thema Zukunft der Vorsorge in der Schweiz immer als halbvoll. Doch nach über 10'000 Beratungsgesprächen nehmen wir das Thema der unter Druck stehenden Pensionskassenleitungen und auch der AHV sehr ernst. Ja, die Sozialwerke haben aufgrund des Zins- und des Wirtschaftsumfeldes schwierige Zeiten und sie werden vermutlich noch grössere Herausforderungen zu meistern haben. Die Politik hat das Thema aufgegriffen und die Diskussion über die richtigen Massnahmen zum Erhalt, zur Stärkung oder gar zur Verbesserung aufgenommen. Wir erkennen das Problem. Unser Rentensystem ist eines der besten in Europa, wenn nicht gar weltweit, und die Gesetzgeber der 40-er Jahre haben mit der AHV und jene der 80-er Jahre mit dem beruflichen Vorsorgegesetz (BVG) ein Jahrhundertwerk geschaffen. Wie bei alten Gebäuden und Infrastrukturen bedarf es von Zeit zu Zeit einer Überarbeitung zum Erhalt der Substanz. Diesem Prozess sehen wir nun sowohl ge-, als auch entspannt entgegen. Wir rechnen mit der in der Schweiz politischen Vernunft und sehen auch persönlich einen machbaren Weg.

Vorsorgeberatung orientiert sich am Machbaren des Einzelnen
Für die Vertreter der Generation, die kurz vor der Pensionierung steht, sind die häufigsten Sorgen der Erhalt ihrer prognostizierten Rentenhöhe und die Bestandesgarantie der einmal gesprochenen Renten. Für die jüngeren Menschen stehen die Fragen nach einer zukünftigen tragfähigen Finanzierung der eigenen Vorsorge und vor allem nach der gerechten Verwendung der von ihnen einbezahlten Beiträge im Vordergrund.

Das sind aber Dinge, die in der Vorsorgeberatung nicht im Vordergrund stehen dürfen. Vorsorgeberatung orientiert sich immer am Machbaren des Einzelnen. Im Vordergrund steht in der Beratung deshalb immer der einzelne Mensch und seine individuellen Umstände. Deshalb besitzen alle unsere Kunden einen Vorsorgeplan und jede allfällige Änderung der Lebenssituation kann vorausgeplant und die finanzielle Auswirkung simuliert werden. Die Kundinnen und Kunden können mithilfe des Plans die Auswirkungen einer allfälligen Rentensenkung wegen der Schwierigkeiten der Pensionskasse erkennen und das gibt ihnen die Gewissheit, dass sie beruhigt in die Pension, wenn nicht sogar in die Frühpension, gehen können.

Diese Sicherheit vermittelt in dieser Form zu diesem Thema nur ein individueller Vorsorgeplan. Dieser bietet auch Sicherheit bei der Empfehlung von Anlagen und/oder der Rückzahlung von Hypotheken. Das ist auch der Grund, dass wir z.B. seit über zwanzig Jahren vom Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH für deren Mitglieder als Vorsorgeberater empfohlen werden. Dies dient der Sicherheit der Planung jedes einzelnen Kunden. 

1. Tipp an die Berufseinsteiger: Sichern Sie sich bereits frühzeitig für das Alter ab
Absichern ist nicht das gleiche wie Ansparen. Beides sollte aber in diesem frühen Alter in Angriff genommen werden. Doch gemäss Medien und damit auch gemäss den meisten Laien ist klar: Man macht eine Säule 3a und damit ist die Vorsorge für die nächsten Jahre schon erledigt. Die damit verbundenen Steuererleichterungen sind vielen Grund genug, das zu machen. Doch auch hier gilt: Je nach individuellen Zielen besteht bereits mit jungen Jahren unterschiedlicher Planungsbedarf, der sich je nachdem, wie gut man beraten wurde, auf die kommenden Jahre und auf das Endziel Vorsorge finanziell markant auswirken kann.

Nehmen wir zum Beispiel eine weibliche Person. Wie sieht die Familienplanung aus? Möchte sie Kinder? Will sie Karriere machen, eine Familie gründen oder beides? Will sie heiraten oder reicht ihr das Konkubinat? All das hat Auswirkungen auf die Form der Säule 3a. Entweder eröffnet man ein Bankkonto oder schliesst eine Versicherung ab. Sicherheit gibt eine Versicherungslösung, Flexibilität eine Banklösung. Ist eine Mischung von beiden vielleicht das Beste? Hat sie überhaupt das Einkommen, um sich eine Säule 3a zu leisten und was ist, wenn sie dann später zu Hause bei den Kindern bleiben will und nur noch das Einkommen des Mannes zum Unterhalt der Familie beiträgt?

Wie man aus dieser Aufzählung erkennen kann: Eigentlich ist nichts klar und als Berufseinsteiger benötigen Sie bereits ein Lebens- oder besser Planungsziel und eine Checkliste, um das dafür richtige Absicherungs- oder Ansparprodukt zu finden. Das ist aber nur im Rahmen einer individuellen Beratung herauszufinden. So macht man schon einmal nichts falsch.

Bei einer männlichen Person rechnet man kaum mit einer sogenannten Babypause, doch werden auch hier die Lebenssituationen häufiger, wo der moderne Vater zu Hause bleibt und sich zusammen mit der Partnerin eine Art Job- und Familiensharing einrichtet. Auch hier braucht es vor der Fixierung der Absicherungs- und Sparmassnahmen deshalb eine klare Analyse der individuellen Umstände und Ziele. Darauf bauen dann die richtigen Reaktionen und Massnahmen auf.

Zusätzlich kann man, wenn die Mittel dafür vorhanden sind, persönlich «frei» vorsorgen. Dafür eignet sich meist ein langfristiger, über die nächsten 30 bis 40 Jahre ausgelegter, gut diversifizierter Fondssparplan, den man regelmässig mit zum Beispiel CHF 300 pro Monat anspart. Die Historie zeigt, dass solche Anlagen, über Jahre mit Disziplin umgesetzt, einen sehr effektiven und einfachen Weg der Selbstvorsorge darstellen. 

2. Das sollten Menschen betreffend der Altersvorsorge beachten, die mitten im Berufsleben stehen
Wer mitten im Berufsleben steht, hat die Leitplanken für seine Vorsorge in seinen Unterlagen. Die Steuererklärung zeigt ihm das Einkommen, der Pensionskassenausweis die zu erwartenden Renten, die AHV-Rentenberechnung die Höhe der zukünftigen AHV.

Und trotzdem hat auch diese Person im Rahmen dieser Leitplanken Optimierungsmöglichkeiten bei der individuellen Vorsorge. Sie hat z.B. eine gewisse Höhe der Hypotheken, erbt von den Eltern Kapital oder eine Liegenschaft, sie nutzt die Einkaufsmöglichkeiten in die Pensionskasse oder eben nicht, möchte dann einmal Kapital aus der Pensionskasse beziehen, denn sie kann den Pensionskassenausweis lesen und die Zahlen interpretieren oder eben nicht.

Keine Beratungssituation ist gleich, das macht unseren Beruf auch so spannend. Aus unserer Erfahrung sollte der Mensch sich ab dem Alter von vierzig Jahren intensiv mit seiner Vorsorge auseinandersetzen, mit Vorteil die ganze Situation auf den Tisch legen und analysieren. Vielleicht bieten sich Massnahmen an, evtl. kann man auch alles so belassen, wie es sich darstellt. Aber diese Sicherheit sollte man sich mindestens einmal geben lassen. Meist zieht eine solche Überprüfung der Situation noch keine Massnahmen nach sich, weil entweder die Mittel fehlen (die Kinder sind in der Ausbildung und verzehren das ganze Sparpotential der Familie oder die Hypotheken müssen dringend auf ein, auch nach einer allfälligen Zinserhöhung, tragfähiges Niveau gesenkt werden) oder weil die Situation einfach gute Verhältnisse widerspiegelt. Aber wie gesagt, diese Gewissheit ist eine Überprüfung wert.  

3. Das sollten Berufstätige vorkehren, die kurz vor der Pension stehen
Die Hauptgruppe der bei uns Ratsuchenden sind jene Personen, die kurz vor der Pension stehen. Meist kommen sie mit dem Ausspruch: «Es ist, so denke ich, sowieso zu spät» zu uns. Das stimmt nicht. Da Vorsorgeplanung eine sehr individuelle Angelegenheit ist, ist es eigentlich nie zu spät, nach Optimierungsmöglichkeiten zu suchen. Bei fast jedem Ratsuchenden sind noch Massnahmen möglich, welche die bestehende Situation verbessern, das zeigen die Resultate unserer Kundinnen und Kunden, insgesamt die Resultate aus immerhin über 10'000 Beratungen. 

Konkret handelt es sich um folgende Massnahmen:

  • Haushaltsbudget erstellen! Wer ein Haushaltsbudget hat, kann nie falsch beraten werden!
  • Lebensziele setzen
  • Unterlagen für die Vorsorge aufarbeiten und vervollständigen
  • Pensionskassennachzahlungen oder Pensionskassen-Kapitalbezug prüfen
  • Den richtigen/passenden Pensionierungszeitpunkt festlegen
  • Evtl. Teilpensionierung (Pensionierung in Etappen) planen
  • Hypotheken neu oder anders gestalten oder abschliessen
  • Anlagen überprüfen und allenfalls neu platzieren oder anlegen
  • Zu hohe Barbestände auf den Konti optimieren
  • Auszahlung der Säulen 3a und/oder Freizügigkeitsleistungen planen
  • Steueroptimierungen an die Hand nehmen 

Wer sich das alles nicht zutraut, der sollte sich beraten lassen, wenn immer möglich mithilfe eines individuellen Vorsorgeplanes. Bei unserem Angebot ist das erste Gespräch immer kostenlos und erst dort entscheidet die Kundin/der Kunde, was die nächsten Schritte sind und ob, z.B. ein Vorsorgeplan, wirklich notwendig ist. Es ist immer die Kundin/der Kunde, die/der den Takt angibt, und nicht der Berater. 

Auswege aus dem Anlagenotstand: Das Geld ökologisch und mit attraktivem Zins anlegen (16.08.2016)

«Es begann mit ein paar Stecklingen auf der Fensterbank einer Studentenbude. Heute bewirtschaften der Agraringenieur Peter Diessenbacher und die Volkswirtin Allin Beatrice Gasparian 30 Plantagen mit insgesamt 100'000 Kiribäumen.» – Das war in einer Pressemitteilung der Universität Bonn vom 20. November 2013 zu lesen.

Holz ist ein attraktives und ökologisches Anlageprodukt
Seit ungefähr jener Zeit ist die VVK Vorsorge- und Vermögenskonzepte AG, die Vorsorge-Beraterin der Mitglieder des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH sowie der Mitglieder von sechs weiteren nationalen Verbänden, mit den Gründern des Unternehmens wegrow in Deutschland, Frau Gasparian und Herrn Diessenbacher, in Kontakt. Dies, um eine mögliche attraktive Anlage in Holz für die Anlegerinnen und Anleger aus «unseren» Verbänden umzusetzen.

Holz ist gemäss diverser Studien, u.a. der Weltbank, verschiedener Institute sowie der Europäischen Kom-mission, ein knapper Rohstoff und wird zukünftig noch knapper werden. «Allein in Deutschland kommt es in 2020 zu einer Deckungslücke von gut 30 Millionen m³ Holz pro Jahr, EU-weit sogar von 436 Millionen m³ Holz pro Jahr» schreibt Michael Funk von Zellstoff Skandal Holz im Fachmagazin «Wald & Holz» der Ausgabe 3/10.

Da wir immer auf der Suche nach attraktiven Anlagen in Sachwerten ausserhalb von Banken und Börsen sind, haben wir uns intensiv mit dem Unternehmen der beiden Gründer und dem Geschäftsmodell auseinandergesetzt. Zuerst über das Internet und mittels Einholen persönlicher Referenzen und Ratings von spezialisierten Agenturen. Anschliessend fand ein persönliches Treffen in Bonn statt.

Da wir das Produkt Kiribaum mit steigendem Wissensstand als Anlage immer interessanter fanden, haben wir die Idee einer ökologischen Sachwertanlage für unsere umweltaffinen Anlegerinnen und Anleger mit den beiden Gründern intensiv diskutiert. In einem sich über die letzten Jahre hinziehenden Prozess haben wir für eine Anlageform gefunden, die einfach, transparent und kostengünstig ist.

Wir sind stolz, dass wir unseren Kundinnen und Kunden nun eine weitere börsen- und bankenunabhängige Obligation mit einer Laufzeit von 10 Jahren und einem durchschnittlichen Zinssatz von 5 Prozent pro Jahr in Schweizer Franken mit einer indirekten Anlage in Kiribäume in Europa empfehlen dürfen. Dies in Ergänzung zu unseren bewährten Value Fonds und den beiden Obligationen in Schweizer Franken, die wir schon seit einem Jahr anbieten und die indirekt im deutschen Immobilienmarkt investieren. Deren Laufzeiten betragen vier, respektive sechs Jahre und sie zahlen für die heutige Zinsvergabepolitik auch vergleichsweise hohe 4.5 Prozent respektive 5 Prozent Zins pro Jahr aus. Diese empfehlen wir bereits in der dritten Tranche an unsere Kundinnen und Kunden.  

Wieso können diese Firmen vergleichsweise so hohe Zinsen bezahlen?
Dies könnten auch noch weitere Firmen tun, nur tun sie es nicht – wollte man einfach argumentieren. Wenn man nur schon am Rande die Jahreszahlen und Gewinne der besten Schweizer Firmen in den Medien verfolgt, sieht auch der Laie, dass diese zum Teil bis zu 10 Prozent, ja gar 20 Prozent Gewinn ausweisen. Anders gesagt: sie könnten auch mehr Zins für das über die Börse aufgenommene Fremdkapital (wie das börsenkotierte Obligationen sind) bezahlen. Die Vertriebskanäle solcher Obligationen sind üblicherweise die Anlageberater von Banken und diese empfehlen ihren Anlagekunden jeweils den Kauf solcher Anlagen. Nur: wenn keiner der Mitbewerberinnen und Mitbewerber, die ebenfalls Obligationen herausgeben und vertreiben, nur knapp mehr als ein Prozent Zins für die Herausgabe ihrer Obligationen bezahlen, wieso sollten gerade sie dann mehr bezahlen? So funktioniert der Markt und das ist auch gut so.

Sie sehen also: viele Firmen könnten, nur wollen sie nicht, weil sie nicht müssen. Sie erhalten auch für weniger Zins genügend Fremdkapital. Nun finden sich auf diesem gleichen Markt aber auch Anbieter von Obligationen, die erstens nicht börsenkotiert sind und daher über keine hilfreichen Vertriebskanäle über das Bankennetz verfügen, und die zweitens dem breiten Anlegermarkt (auch den Anlageberatern der Banken) meist ziemlich unbekannt und mit ihren Ergebnissen nicht in den Medien präsent sind. Oft sind sie aber schon seit Jahren am Markt, verfügen über eine einzigartige Erfahrung in ihrem Bereich und besitzen ein Ge-schäftsmodell und Jahresergebnisse, die ihnen erlauben, für die für sie schwierigere Suche nach Fremdkapital mehr Zins zu bezahlen.

Sie sitzen in einer attraktiven Businessnische, verfügen über ein erfahrenes und innovatives Management und weisen Jahresergebnisse aus, welche die Rückzahlung der Obligation ebenso wahrscheinlich macht wie bei den oben zitierten Gesellschaften. Um nun z.B. weiteres Wachstum, eine neue Erfindung oder eine Erweiterung des Geschäftsmodells zu finanzieren, müssen sie wegen des meist fehlenden Vertriebsnetzes über die Banken für die Endanlegerin und den Endanleger andere Anreize setzen. Eine mögliche Lösung ist oft ein höherer Zins und ein schlanker Vertriebsweg über bankenunabhängige Kanäle.

Solche Geschäftsmodelle und solche Firmen gilt es für die VVK Vorsorge- und Vermögenskonzepte AG zu finden.

Immer einen Beratungs-Termin machen
Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, so empfehlen wir Ihnen einen auf Ihre Verhältnisse abgestimmte Beratung, die wir gerne kostenlos vereinbaren. Dies, damit Sie Ihr Risikoprofil überprüfen und das von Ihnen gewünschte Produkt in seiner Funktion verstehen und nicht in etwas investieren, das Sie nicht verstehen und später bereuen könnten.

Willy Graf, lic. iur. HSG

LCH-Vorsorgeseminare für Ihre Schule (31.05.2016)

Als Mitglied des LCH profitieren Sie von einem Angebot, das Ihnen nach rund zwei Stunden ermöglicht, zu entscheiden, ob Sie Ihre (Früh)pensionierung selber steuerlich optimiert vorbereiten können oder ob Sie die Hilfe einer Fachperson benötigen. Über 1'500 Kolleginnen und Kollegen haben in den letzten Jahren davon Gebrauch gemacht. Die hohe Rücklaufquote der Feedback-Formulare und die dortigen Bemerkungen der pädagogisch geschulten Fachleute haben das Seminar immer besser werden lassen. Wir dürfen heute sagen, wir bieten wohl das am häufigsten überarbeitete und optimierte Vorsorgeseminar der Schweiz an. Neu können auch Lehrerkollegien einzelner Schulgemeinden ein massgeschneidertes Vorsorgeseminar der VVK AG für sich organisieren.

1. Ein Besuch lohnt sich
Offensichtlich ist, dass es nicht nur das am häufigsten überarbeitete, sondern auch ein sehr beliebtes Seminar ist. Die Benotungen betreffend Inhalt und Vortragsweise sind durchwegs über 90% positiv und drücken die Zufriedenheit der Teilnehmer aus. Auch die vielen positiven Rückmeldungen ausserhalb des Feedbackformulars lassen uns dies spüren. Das heisst aber nicht, dass etwas Gutes nicht noch besser werden kann. In den letzten Monaten optimierten wir das Seminar entsprechend der eingegangenen Tipps und Hinweise.

2. Vorsorge ist für alle gleich (notwendig)
Das Schweizer Vorsorgesystem ist ja bekanntlich klar gegliedert. Die AHV (1. Säule) bietet eine staatliche Rente, die maximal CHF 28'200 für eine Einzelperson und CHF 42'300 für Paare betragen wird. Dann wird es aber sehr individuell: Das sogenannte BVG (2. Säule) bietet den auch hier obligatorisch Versicherten je nach Lohn und je nach Pensionskasse und deren Reglement eine individuelle Pensionskassen-Rente. Was der Einzelne dann noch selber spart und besitzt, spart er mit Vorteil einerseits in der bekannten Säule 3a, deren Sparbeträge steuerlich begünstigt werden, oder in weiteren «Spartöpfen», grob umschrieben als Säule 3b. Auf Grund der über 10'000 Beratungsgespräche in den letzten zwanzig Jahren wissen wir, dass Vorsorge, Finanzgebaren und Pensionsvorbereitung nicht bei vielen Lehrerinnen und Lehrern zuoberst auf der Prioritätenliste stehen. Deshalb bietet das Seminar einen einfachen Einstieg in die Welt der AHV, der Pensionskassen-Ausweise und der Säulen 3. Das Ziel ist ganz klar: Die Teilnehmer sollen wissen, was bei einer (Früh-)Pensionierung auf sie zukommt. Dann können sie sich frei entscheiden, wie sie die notwendigen Schritte auf die Pensionierung umsetzen möchten, mit oder ohne fachmännische Hilfe.

3. Wer sollte sich informieren?
Das Vorsorgeseminar richtet sich an Einzelpersonen und Paare, die langsam auf ihre Pension zusteuern, aber es bietet auch Tipps für jene Personen, die sich fragen, wie und mit was für Produkten sie anfangen sollten zu sparen, ihr Einkommen zu organisieren, damit sie dann finanziell unbesorgt in Pension gehen können. Vor allem aber weist es auf die Möglichkeiten der Steueroptimierung hin und auf diese Weise kann praktisch in jedem Fall spürbar Geld gespart werden.

4. Was ist neu am Inhalt des Seminars?
Da jeder Kanton eine eigene Pensionskasse hat, erhalten Sie im Seminar einen konkreten, auf die Bedingungen Ihrer Pensionskasse massgeschneiderten Muster-Vorsorgeplan mit realistischen Zahlen. Der Plan kann von Ehepaaren, wie auch von Einzelpersonen «gelesen» werden. Der Seminarleiter führt diese dann mit Hilfe einer 11 Punkteliste durch die zu treffenden Massnahmen für die Pensionierung. Daraus ersehen die Teilnehmer die Wichtigkeit der Erstellung eines Haushaltsbudgets, die Auswirkungen von Nachzahlungen in Pensionskasse, wie auch des Bezugs eines Teils des Pensionskassenkapitals. Ein weiteres Thema ist der gestaffelte Bezug angesparter Vorsorgegelder. Bei den Liegenschaften behandeln wir die Rückzahlung von Hypotheken oder bauen Teile des Hauses wertneutral um. Es wird alles, was im Zusammenhang mit einer (Früh-)Pensionierung zu beachten ist, erwähnt und besprochen. Fragen sind selbstverständlich erwünscht und bieten Anlass zu lebhaften Diskussionen.

5. Der Nutzen für die Teilnehmer
Bereits im Verlaufe des Seminars erkennen die Teilnehmer anhand der gezeigten Beispiele das Zu-sammenspiel von AHV, Pensionskasse und privat gespartem Geld auf Ihre Invalidenleistungen, auf die Leistungen für Ihre Hinterbliebenen im Todesfall, aber auch, wie sich die getroffenen Massnahmen auf die Möglichkeiten Ihrer (Früh)pensionierung. Ganz klar erkennen Sie aber auch, dass damit bei gleichbleibender oder sogar verbesserter Sicherheit für jeden Teilnehmer grosse Steuerersparnisse möglich sind. Das Seminar gibt mit diesem realistischen Beispiel jeder Teilnehmerin, jedem Teilnehmer einen sehr guten Eindruck, welche Massnahmen für eine sorgenfreie Vorbereitung der persönlichen Pensionierung sowie für das eigene Vorsorgen und Sparen von jedem Einzelnen getroffen werden müssen – oder eben nicht.

6. Willkommen im neuen Seminar-Format
Die VVK Vorsorge- und Vermögenskonzepte AG bietet dieses Seminar, massgeschneidert auf die Bedingungen der jeweiligen kantonalen Pensionskasse, wie bisher kostenlos für die kantonalen Lehrerverbände an. Da wir für viele Ortsgemeinden bereits heute Seminare für deren Gemeindeangestellten ausschreiben, war es nur ein kleiner Schritt, das Seminar auch für Schulgemeinden, respektive Lehrerkollegien grösserer Schulhäuser anzubieten. Sie sind herzlich eingeladen, diese attraktive Möglichkeit der Wissensvermittlung in den eigenen Räumen zu nutzen. Informieren Sie sich auf unserer Homepage, www.vvk.ch und unter seminar[at]vvk[dot]ch.

Willy Graf, lic. iur. HSG

Wieso kann man in der heutigen Zeit 4,5% Zins für eine Obligation erhalten? (01.03.2016)

«Die Aktionen der Notenbanken werden hektischer. Mit einer vorgezogenen Pressekonferenz hat die Europäische Zentralbank (EZB) ein weiteres Lockern der Geldpolitik im März bereits vorwegge-nommen. Die Realwirtschaft reagiert darauf immer weniger. Am Dienstag erreichten die zehnjähri-gen Eidgenossen ein historisches Renditetief, sie fielen am 23.2.2016 auf –0,42% Zins, einen historischen Tiefstwert.» (NZZ, 24.2.2016)

1. Negativzinsen drücken die Renditen Ihrer Bank- und Säule 3a-Konti
Diese weitere Zinsrunde «nach unten» von Anfang März wird Ihre Bankkontozinsen noch tiefer drücken und Sie werden weiterhin wenig oder gar keine Rendite erhalten. Faktisch wird Ihr Geld dadurch entwertet. Trotzdem gibt es (gemäss dem gleichem Artikel) offenbar Obligationen-Emissionen der realen Wirtschaft, welche noch Rendite abwerfen: Ich zitiere nochmals die Neue Zürcher Zeitung: «Am Schweizer Primärmarkt überzeugte die Premiere des US-Biotechkonzerns Amgen am Dienstag. Bei dieser Emission habe alles gestimmt, Wachstums-Story, Laufzeit und Verzinsung, meinte ein Mitarbeiter der Syndikatsbank. Für die grösste Transaktion seit 2010 waren die Bücher nur 10 Minuten offen. Man hätte auch ein höheres Volumen als 700 Mio. Fr. platzieren können.»

2. Die reale Wirtschaft funktioniert unabhängig von Negativzinsen
Um zu verstehen, wieso es noch Obligationen und andere Anlagen gibt, die trotz der Negativzinsen viel besser rentieren als die Zinsen auf den Bankkonti, müssen Sie diesen Satz verstehen: Die reale Wirtschaft rentiert unabhängig von den Negativzinsen auf den Sparheften. Sie alle kennen bestimmt Unternehmen in Ihrer Nachbarschaft, die Arbeitsplätze schaffen, gute Produkte produzieren und dafür einen anständigen Preis erzielen können. Lokal mögen das spezialisierte Handwerks- und landwirtschaftliche Betriebe oder metallverarbeitende Industrien sein, weltweit sind es bekannte Namen wie Nestlé, Apple, Samsung oder ähnliche Firmen.

3. Solche Unternehmen müssen gefunden werden
Wer also, wie zum Beispiel die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VVK AG, bewusst Unternehmen und deren Produkte (Obligationen, etc.), deren Geschäftsfeld und Geschäftsleitung analysiert, hat gute Chancen, noch Unternehmen zu finden, welche mit ihrer seriösen und nachvollziehbaren Arbeit in der realen Wirtschaft gute Renditen erzielen. Biotech (wie im Beispiel des NZZ-Artikels) ist nun nicht gerade ein Gebiet, dessen Geschäftsideen jedermann verstehen kann. Wir von der VVK AG suchen deshalb Unternehmen, die einfachere Geschäftsmodelle haben und in einem Markt zu Hause sind, den auch Nicht-Finanzexperten verstehen. Wenn diese Unternehmen während Jahren nachweislich ihre Rendite-Versprechen gehalten haben, prüfen wir die Geschäftsleitungsmitglieder auf ihre Seriosität. Dazu befragen wir Banken und andere Marktteilnehmer. Wenn wir hier nichts Negatives finden, dann beurteilen wir den Markt, in welchem das Unternehmen arbeitet, auf die möglichen Zukunftsaussichten und auf mögliche Risiken. Kommen wir zum Schluss, dass diese Risiken nicht höher oder sogar tiefer sind, als bei anderen Finanzanlagen, dann entscheiden wir uns für eine Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen.

4. Der persönliche Kontakt mit den Produktanbietern ist uns sehr wichtig
In den ersten Gesprächen mit den Verantwortlichen vertiefen wir unsere Kenntnisse über den Markt des Unternehmens und lernen auch die administrativen Abläufe kennen. Stimmt auch die Chemie mit den Verantwortlichen, dann fällt die Entscheidung, das Produkt unseren Kundinnen und Kunden anzubieten, damit diese von den höheren Renditen profitieren können.

5. Derzeit überzeugen die positiven Aussichten des deutschen Immobilienmarktes
Gemäss dem deutschen Justizminister fehlen in Deutschland derzeit mindestens zwei Millionen Wohnungen. Berlin hat eine akute Wohnungsnot und alleine dort fehlen gemäss Medienberichten 300‘000 Einheiten. Dieser fehlende Wohnraum wird kaum in den nächsten fünf Jahren gebaut werden können, denn es fehlen in Deutschland auch die Handwerker und die Fachleute, um rasch viel Volumen zu bauen. Deshalb haben wir uns seit dem Jahre 2014 die Anbieter von Wohnungen in Deutschland näher angeschaut. Unser Entscheid für eine Zusammenarbeit fiel dann auf eine Immobiliengesellschaft, welche schon Jahrzehnte im Markt ist, an neun Standorten in Deutschland rund 20‘000 Wohnungen im Werte von 1.5 Milliarden Euro verwaltet, alle Handreichungen vom Wohnungskauf, über die Verwaltung bis zum Verkauf aus einer Hand anbietet. Zudem haben in all diesen Jahren mehr als 10‘000 Anlegerinnen und Anleger immer ihre Zinsen und das einbezahlte Kapital zurückerhalten. Mit einem erfahrenen Management von Immobilienfachleuten, die sich gegenseitig in ihrer Tätigkeit ergänzen, aber auch überwachen, hat eine solche Firma in einem solchen Markt auch in den kommenden Jahren blendende Aussichten, die versprochenen Zinsen von 4,5% bezahlen zu können. Um zu erkennen, dass solche Chancen wirklich bestehen, muss man auch kein Finanzfachmann sein. Besonders, wer selber Hausbesitzer ist, versteht rasch, dass über die Jahre die gekauften Liegenschaften (Wohnungen) an Wert zulegen können und die Mieten während der Haltedauer für eine ständige Einnahmequelle sorgen, welche den Zins für die Anleger bezahlen. Auch das Risiko ist überschaubar, dass alle 20‘000 Mieter die Wohnungen auf einmal kündigen ist sehr unwahrscheinlich, ebenso, dass die Liegenschaften in so einem Wachstumsmarkt nicht mehr verkauft werden können. Für uns hat hier alles wie im Artikel der NZZ gestimmt: «Wachstums-Story, Laufzeit und Verzinsung», denn die Obligation mit 4,5% Zins p.a. wird nämlich schon nach nur vier Jahren wieder zurückbezahlt! So finden wir immer wieder Anlageperlen von praktisch unbekannten Produkteanbietern, die dank einer Geschäftstätigkeit in der realen Wirtschaft für ihre Anlegerinnen und Anleger über Jahre deutlich mehr als ein «zehnjähriger Eidgenoss» an Zinsen auszahlen können.

Willy Graf, lic. iur. HSG

Wie weiss ich, ob ich mir eine Frühpensionierung leisten kann?

In den nächsten Jahren werden tausende Lehrerinnen und Lehrer das Pensionsalter erreichen. Viele unter ihnen werden sich sogar früher als im gesetzlichen AHV-Alter von 64 als Frau und 65 als Mann pensionieren lassen bzw. sich frühpensionieren lassen. Wie berechnet man nun, ob man sich das leisten kann. Lassen Sie uns also zusammen etwas Kopfrechnen und dabei vielleicht sogar Steuern sparen!

Das Wichtigste in der Vorbereitung einer Frühpensionierung
Bei der Vorbereitung einer Frühpensionierung ist es wichtig, dass Sie wissen, wieviel Geld Sie benötigen, um Ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Sie brauchen ein Haushaltsbudget! Dies einmal vorausgesetzt, können Sie anschliessend Ihre finanzielle Planung starten. Daneben gilt es natürlich viele Dinge im beruflichen und privaten Umfeld zu regeln, die wir hier nicht weiter ansprechen möchten.

Die Ausgaben vor und nach der Pensionierung

Kennt man einmal sein Budget vor der Pensionierung, dann kann man die Ausgaben, die man nach der Pensionierung nicht mehr machen muss oder darf, abziehen. Zum Beispiel können Sie die Säule 3a wegrechnen (max. CHF 6‘768.–), dann die Berufsauslagen. Wir rechnen hierbei meist mit den Abzügen in der Steuererklärung, das hat sich bewährt. Dann fahren Sie nicht mehr täglich zur Schule, habe daher etwas geringere Autokosten, Sie essen weniger auswärts, etc. Bei den meisten unserer Kundinnen und Kunden sind das dann bald einmal um die CHF 10‘000 bis CHF 12‘000, die sie von ihrem heutigen Budget abziehen können. Gehen wir also davon aus, dass jemand einen Nettolohn von CHF 84‘000 hatte, dann beträgt das angenommene Budget CHF 72‘000, sie oder er hat also CHF 12‘000 pro Jahr gespart. Das muss sie oder er nach der Pensionierung ja nicht mehr unbedingt sparen. Etwas Reserve ja, aber nicht unbedingt mehr sparen. Wenn wir nun also von den CHF 72‘000, die sie oder er effektiv während der Erwerbstätigkeit brauchte, die obigen Einsparungen oder Minderausgaben abziehen, kommen wir auf ein Budget nach Pensionierung von CHF 60‘000. Der Lebensstandard wird damit NICHT verändert!

Die Einnahmen nach der Pensionierung
Jetzt wenden wir uns der Seite der Einnahmen zu. Hatte jemand einen Lohn von über CHF 84‘000, dann erhält sie oder er die maximale AHV-Rente. Als Einzelperson CHF 28‘200 oder als Ehepaar CHF 42‘300. Dazu kommt nun bei der Einzelperson die Rente aus der Pensionskasse, beim vorher angegebenen Lohn, beträgt diese (heute noch) in etwa CHF 45‘000 pro Jahr. Zählen wir die beiden Renten nun zusammen, kommen wir in unserem Beispiel auf eine jährliche Rente von CHF 73‘200 als Einzelperson und als Ehepaar CHF 87‘300. Beide Beträge liegen über dem Budget nach der Pensionierung von CHF 60‘000. Unsere Beispielperson kann sich also getrost früher pensionieren lassen. Dabei haben wir die angesparten Säulen 3a und das Geld auf den Konti noch gar nicht hinzugerechnet und schon gar nicht benötigt. Evtl. braucht man diese für die Überbrückung der Zeit, bis dann das AHV-Alter erreicht wird. Aber das geht dann nicht mehr nur mit Kopfrechnen, das müssten wir uns das genauer ansehen.

Was bedeutet eine solch hohe Rente steuerlich?
Jeder Franken, der nun in der Pension über dem Haushaltsbudget liegt – den man für den Lebensunterhalt nicht braucht – erhöht leider die Steuerlast. Bei einem Grenzsteuersatz von bis zu 35% kann das bis zu einem Drittel oder mehr des über dem Haushaltsbudget liegenden Betrags betragen. Es lohnt sich in diesem Fall also unbedingt zu prüfen, ob man einen Teil des Pensionskassenkapitals in bar, als Kapital beziehen will. Man zahlt dann zwar auf dem Bezug eine Steuer, die relativ „schonend“ berechnet wird, aber spart sich für den Rest des Lebens eine jährliche Steuerüberbelastung, die nicht notwendig ist, weil das Haushaltsbudget ja nachweislich gedeckt ist. Damit kann man mehrere Zehntausend Franken Steuern einsparen.

Für diesen eingesparten Betrag kann man locker die gewünschten und lang ersehnten Reisen in der Pensionierung machen, die man schon immer geplant hatte, oder die Hypothek amortisieren, weil die Bank das verlangt oder man vererbt es später dann an die Kinder.

Aus unserer Erfahrung mit mehr als 10‘000 Vorsorgeplanungen unter Einbezug der Frühpensionierung, lohnt es sich also in jedem Fall, eine Frühpensionierung genau zu planen. Die Ersparnisse, die sich aus einer genauen Planung ergeben, können nachweislich sehr hoch sein.

Wie wirkt sich ein Zinsanstieg auf Ihre Obligationen und andere Anlagen aus?

Man rechnet in der Branche in den kommenden Monaten, wenn nicht sogar in den kommenden Wochen, mit steigenden Zinsen. Wie wirkt sich ein möglicher Zinsanstieg auf Ihre Anlagen aus?

1. Obligationen
Bei Obligationen wähnen sich die meisten Besitzer in Sicherheit. Weit gefehlt! Obligationen sind nur so sicher, wie das Unternehmen, welches die Obligation herausgibt (Emittent) und der Markt, in welchem das Unternehmen arbeitet, sicher sind. Obligationen können daher ebenso einen Totalverlust erleiden wie die Aktien eines Unternehmens (z.B. Swissair Konkurs oder der Untergang der Spar- und Leihkasse Thun).

1.1. Obligationen börsenkotierter Unternehmen
Börsenkotierte Obligationen werden durch einen Zinsanstieg massiv getroffen. Wer heute solche Obligationen besitzt, der «sitzt» sozusagen für den Rest der Laufzeit auf tiefen Zinsen. Denn wenn die Zinsen steigen, erhält der Anleger, der neu in diese Obligationen einsteigt, von Anfang an höhere Zinsen. Mit jedem Jahr, welches der Besitzer von Obligationen mit tiefen Zinsen nun verstreichen lässt, verliert er gegenüber dem Neueinsteiger Geld. Ein Verkauf der Obligation ist auch schwieriger geworden, wer will denn nun noch Obligationen mit tiefen Zinsen kaufen? Dazu kommt das Risiko des Emittenten, wer sagt denn, dass das gleiche Geschäft, welches bei tiefen Zinsen so gut rentiert hatte, dass man dessen Obligationen kaufte, auch in einer Höher- oder Hochzinsphase funktioniert? Es kommen also einige Risiken auf Ihre Obligationen zu und das kann zum Totalverlust führen.

1.2. Börsen- und bankenunabhängige Obligationen
Obligationen, die nicht an der Börse gehandelt werden, sind auch in einer Höher- oder Hochzinsphase besser geschützt. Steigende Zinsen ergeben keine fallenden Kurse. Bei diesen ist das Geschäftsmodell des Emittenten wichtig, dieses sollte auch in einem veränderten Zinsumfeld funktionieren. Am besten fährt man unter diesen Umständen mit Obligationen, die mit Sachwerten im Zusammenhang stehen, wie Immobilien, Holzplantagen und ähnlichem. Denn wenn die Börse stark schwankt, dann flüchten zusätzlich viele Anleger in diese Werte, weil ihnen ihr Geld in Sachwerten am sichersten scheint. So stützt dann nicht nur das Geschäftsmodell, sondern auch die Nachfrage, diese Anlage und das zusammen ergeben sich für den Anleger solcher Produkte gute Aussichten, dass ihm kein Verlust entsteht.

2. Aktien
Zinsanstiege haben sich in der Vergangenheit kaum auf das Geschehen an den Aktienbörsen ausgewirkt. Diese sind von anderen Mechanismen getrieben. Diese reagieren zwar umgehend auf schlechte und gute Nachrichten und Ereignisse aus den Unternehmen selber oder aus der Politik oder der Natur, aber kaum lange auf steigende Zinsen. Wer also Aktien hat, muss wissen, dass diese wegen allem Möglichen schwanken. Er/Sie muss sie als langfristige Anlagen betrachten und einen entsprechend langen Atem haben.

3. Fondsstrategien
Fondsstrategien sind Zusammenstellungen von einzelnen Fonds, die in sich wieder einzelne Aktien und Obligationen halten. Diese reagieren also wie einzelne Aktien und Obligationen.

4. Kapitalgarantierte Einmaleinlagen-Versicherungen
Was die Versicherung einmal versprochen hat, bleibt versprochen. Der Kunde erhält auf Ablauf das in der Police aufgeführte Kapital ausbezahlt. Die heutigen Modelle der Versicherungen können jedoch auf Grund des Zinsumfeldes nicht mehr die 100%-ige Garantie für das einbezahlte Kapital übernehmen. Sie garantieren noch etwas zwischen 80% und 93% und hoffen mit dem angelegten Kapital dem Anleger noch einen Ertrag zu erwirtschaften. Aber was versprochen ist, erhält der Anleger bei Ablauf in jedem Fall ausbezahlt.

Die Anlage-Empfehlungen der VVK Vorsorge- und Vermögenskonzepte AG

Auf Grund der obigen Überlegungen verteilen (diversifizieren) Sie Ihre Anlagen auf verschiedene Anlagevehikel. Ein grosser Teil des möglichen Anlagevermögens, welches auf Grund der Vermögenswerte und der Risikowilligkeit und Risikofähigkeit der Kunden festgelegt wird, kann vorerst ruhig auf den Bankkonten liegen bleiben. Diese Mittel kann man bei nachhaltig steigenden Zinsen später immer noch anlegen, wenn man das will und kann.

In die Value-Fondsstrategien wird ein kleinerer Teil des Vermögens angelegt, je nach Risikoprofil und Vermögenswerten. Diese reagieren ähnlich wie die Aktien- und Obligationen-Einzeltitel an der Börse und benötigen evtl. länger, um sich wieder zu erholen. Das müssen Sie berücksichtigen beim Abschluss.

Kapitalgarantierte Einmaleinlagen-Versicherungen dienen sicherheitsorientierten Anlegerinnen und Anlegern auch heute noch als Absicherung, obwohl die Versicherungen aufgrund des Zinsumfeldes derzeit nicht mehr die ganze einbezahlte Summe bei der Rückzahlung garantieren.

Zusätzlich investieren Sie in von den Schwankungen der Börse unabhängige Anlagen, z.B. Obligationen, aber auch spezielle Fonds. Diese zahlen auch bei einem veränderten Zinsumfeld weiterhin den versprochenen Zins aus. Wenn deren Geschäftsmodell gute Chancen hat, auch bei steigenden Zinsen weiterhin gute Ergebnisse zu erzielen, kann man getrost investieren. Achten Sie dabei auf die Qualität der Herausgeber dieser Produkte, auf deren Erfahrungen in ihrem Markt und auf die Ergebnisse in der Vergangenheit. Auch wenn diese für die Zukunft nichts garantieren, sind sie doch ein Indiz für die Qualität des Herausgebers und damit für die Qualität der Anlage.

Willy Graf, lic. iur. HSG

Was mache ich bloss mit meinem Geld? (25.08.2015)

Bisher waren die Fragen aus dem Kreise der Kundinnen und Kunden sowie unserer Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer meist bezogen auf die Pensionierung und liefen eher in die Richtung «Soll ich in die Pensionskasse einzahlen?», «Kann ich mich Frühpensionieren lassen?», «Soll ich die Rente oder das PK-Kapital beziehen?». Das haben wir in über 10‘000 Vorsorgeplänen professionell beantwortet. Heute hingegen werden wir immer mehr angefragt: «Haben Sie für uns eine attraktive Anlage? Wir erhalten nichts mehr für unser Geld auf dem Bankkonto.» Falsch, Sie zahlen sogar noch drauf!

Was bleibt heute der Sparerin und dem Sparer Ende Jahr?
Wie man aus einem aktuellen Artikel der Neuen Zürcher Zeitung vom 24. August 2015 ersehen kann, verlangen die Banken immer mehr Gebühren für ihre Dienstleistungen, ja selbst für das einfache Lagern von Geld auf dem Bankkonto. Auf der anderen Seite werden den Bankkunden kaum mehr Zinsen gutgeschrieben, man sieht alles, von Minuszinsen bis maximal 0,3%. Beispiel: Hat man 50‘000 Franken auf dem Konto, zahlt man bis zu einem halben Prozent (250) Gebühren und erhält nur ein Viertel Prozent (125) oder noch weniger Zins, den man zudem noch versteuern muss! Ende Jahr läuft man heute also grosse Gefahr, weniger auf dem Konto zu haben als zu Jahresbeginn.

Niedrigzinsen, Druck auf den Schweizer Franken, vor ein paar Wochen Griechenland, nun China: die Medien sind voll mit Meldungen, die uns glauben machen, dass es derzeit keine Möglichkeiten gibt, sein Erspartes sicher und gewinnbringend anzulegen. Was macht man also am besten mit seinem Geld? Eine für alle passende Antwort ist auch für uns schwierig. Aber es gibt sie noch, die guten Produkte und Anlagen! Am besten zeigen wir Ihnen einfach die verschiedenen guten Möglichkeiten auf. Es gibt für sicherheitsorientierte Anleger Versicherungen, börsen-UN-abhängige Obligationen mit attraktivem Zins und Anlagen in Sachwerte.

Obligationen und Aktien, Fondsstrategien
Die Medien waren in den letzten Monaten beinahe täglich voll mit neuen Rekordergebnissen der Börsen. Der unbedarfte Laie meinte, «… alle profitieren von steigenden Kursen und ich hocke hier auf meinen 0, 025% p.a.»! Für uns als Berater gilt im Umgang mit den Börsenprodukten vor allem, dass gerade die Menschen in unserem Kundensegment trotz Aussichten auf steigende Kurse kein Risiko eingehen möchten. Dann kommt eine solche Anlage überhaupt nicht in Frage.

Wir arbeiten daher konsequent mit dem individuellen Risikoprofil und können dann mit Bestimmtheit sagen: Eine Anlage in ein Börsenprodukt kommt überhaupt nicht in Frage! Oft hören wir dann:«Ja aber, das sind ja bloss Obligationen, die sind doch sicher!?» Griechische Staatsanleihen sind auch Obligationen und wie Sie nach den letzten Monaten unschwer nachvollziehen können, sind diese heute kaum mehr etwas Wert und galten auch einmal als «sicher». Eine Obligation ist immer nur so sicher, wie der Staat oder das Unternehmen, welches die Obligation herausgibt. Sie unterliegt, da börsenkotiert, ebenfalls den meist psychologisch motivierten Schwankungen der Börse. Zudem sind die Zinsen bei sogenannten «guten Schuldnern» wie der Eidgenossenschaft oder Néstle sowie ähnlichen Unternehmen derzeit unattraktiv tief!

Für Aktien gilt mehr oder weniger dasselbe. Auch sie sind den psychologischen Irrungen und Wirrungen der Börsenkurse ausgesetzt. Seit einigen Jahren erfahren die Kurse eine positive Entwicklung, dabei schwanken sie dauernd rauf und runter. Damit können viele Menschen nicht umgehen. Nur geübte und langfristig denkende Anleger sollten deshalb Aktien direkt kaufen. Unser Unternehmen empfiehlt wegen des hohen Risikos und den sich dabei ergebenden hohen Handelscourtagen schon lange keine Einzelanlagen in Aktien oder Obligationen mehr, sondern wir bündeln unsere börsenkotierten Anlagen in sogenannte VALUE-Fondsstrategien. Hier sind unsere Kundinnen und Kunden mit dem entsprechenden Risikoprofil zwar auch an der Börse engagiert, aber langfristig und breit gestreut auf mehrere hundert Titel und in vielen Ländern und Branchen. Zusätzlich legen wir mehrheitlich in Schweizer Franken an, damit auch das Währungsrisiko überschaubar bleibt. Durch den erprobten VALUE Ansatz, der Anlagestrategie des erfolgreichsten Anlegers der Welt, Warren Buffett, minimieren wir das langfristige Risiko nochmals deutlich gegenüber herkömmlichen Börsenanlagen. Besonders konservative Anlegerinnen und Anleger sind von börsen-UN-abhängigen Obligationen überzeugt!

Mehrere, seit Jahren in ihrer Branche erfolgreiche mittelständische Unternehmen in der Schweiz, Deutschland, aber auch im übrigen Europa bieten sogenannte «börsenunabhängige» Obligationen in Schweizer Franken an. Man muss solche Angebote zwar intensiv suchen, aber man findet sie. Diese Obligationen unterscheiden sich von den oben erwähnten dadurch, dass sie nicht an der Börse handelbar sind, man muss sie wie eine Versicherung eine gewisse Zeit im Depot behalten, aber dafür schütten sie einen höheren Zins aus, z.B. bis zu 5% pro Jahr. Weshalb ist das möglich? Diese Unternehmen sind meist Marktführer in ihrer Branche, z.B. Immobilien oder andere Sachwertanlagen. Um ihr Geschäftsmodell zu optimieren, geben sie z.B. eine Obli-gation heraus, damit sie gegenüber ihren Bankpartnern über mehr Eigenkapital verfügen. Damit dies während einer längeren Periode so bleibt, kann diese Obligation nicht wie die oben erwähnte börsenkotierte Obligation frei gehandelt werden. Man muss sie z.B. vier, fünf oder mehr Jahre halten. Damit erhalten diese Unternehmen planbare Zeiträume und können mit den Geschäftspartnern bessere Konditionen aushandeln. Diese Mehrwerte geben sie den Kunden, also Ihnen, weiter. Das machen diese Unternehmen schon seit Jahrzehnten so. Uns ist eine Schweizer Kantonalbank bekannt, die solche Produkte ihren vermögenden Kunden ebenfalls empfiehlt.

Kapitalgarantierte Versicherungen
Was ist eigentlich aus den früher so beliebten steuerbegünstigten Einmaleinlage-Versicherungen geworden? Hier bleibt nur eine Antwort: Im Strudel der Niedrigzinsen sind die herkömmlichen Versicherungskonzepte weggeschwemmt worden! Einige Versicherungen haben das frühzeitig erkannt und sind auf innovative Modelle übergegangen, andere haben diese Produkte ganz vom Markt genommen. Geblieben ist jedoch die Tatsache, dass Anlagen bei Versicherungen ins Sondervermögen der Versicherung einbezahlt werden und somit vom Tagesgeschäft getrennt und immer noch eine der sichersten Anlagen im ganzen System sind. Dies ist bei Bankprodukten NICHT der Fall. Versicherungen sind im Rahmen ihrer Garantieversprechen immer noch an den vereinbarten Betrag gebunden. Das versprochene Kapital erhalten Sie als Kundin oder Kunde auch bei schlechten Börsen oder wirtschaftlich schwierigen Zeiten in jedem Fall wieder zurück!

Aus den wenigen übrig gebliebenen Produkten sticht eines heraus: Bei diesem Produkt legen Sie Geld für mindestens sieben, maximal fünfzehn Jahre an. Dabei werden Ihnen auf Ablauf noch 93% des einbezahlten Kapitals sowie der obligatorischen Stempelsteuer garantiert. Während der Laufzeit wird das Geld von der Versicherung an der Börse angelegt. Jedes Mal, wenn die Kurse steigen, erhalten Sie einen Teil des Gewinns, wenn die Kurse fallen, verlieren Sie NICHTS. Was Ihnen einmal gutgeschrieben wurde, bleibt Ihnen erhalten. Damit stehen die Chancen sehr gut, dass Sie nach Ablauf der sieben resp. fünfzehn Jahre über den einbezahlten 100% liegen. Der Zins ist zudem steuerfrei! Die Chancen auf eine bessere Entwicklung als auf dem Bankkonto stehen also sehr gut.

Zusammenfassung
Sie sehen, gross ist die Auswahl für konservative, sicherheitsorientierte Anlegerinnen und Anleger nicht mehr und dieser hat keine Übersicht mehr. Am attraktivsten sind aus unserer Sicht derzeit die börsenunabhängige Obligation in Schweizer Franken mit 5% Zins pro Jahr und die kapitalgarantierte Einmaleinlagenversicherung mit Gewinnbeteiligung. In jedem Fall empfehlen wir Ihnen eine Beratung, damit Sie Ihr Risikoprofil überprüfen und das von Ihnen gewünschte Produkt in seiner Funktion verstehen und nicht in etwas investieren, was Sie nicht verstehen und dann später bereuen.

Willy Graf, lic. iur. HSG



Ist die Einzahlung in die Säule 3a in der heutigen Zeit noch ratsam? (02.06.2015)

Gerade weil die Zinsen so unattraktiv tief sind ist eine Einzahlung in die Säule 3a ein MUSS für jeden Lohnbezüger, der einen AHV Lohn erhält. Denn trotz der aktuell tiefen oder gar auf null gesenkten Verzinsung ist sie immer noch eine gute Vorsorgemöglichkeit. Erstens zwingt sie zum disziplinierten Sparen. Indem man Jahr für Jahr das Maximum einbezahlt (im Jahre 2015 sind dies 6‘768 Franken), spart man immerhin Steuern. Der Betrag, den man an Steuern spart, übersteigt die möglichen Zinsen auf diesem Betrag um ein Vielfaches. Wer zum Beispiel in der Schweiz den vollen Betrag einbezahlt und einen Grenzsteuersatz von 35% hat (d.h. dieser Steuerzahler spart von jedem Franken, den er in der Steuererklärung vom Einkommen abziehen kann, 35 Rappen), der spart 35% auf dem in die Säule 3a einbezahlten Betrag. Wer also das Maximum von 6‘768 einzahlt, der spart jedes Jahr stolze 2‘368.8. Soviel Zins gibt es nirgends auf diesem Betrag. 



Die unterschiedlichen Ausprägungen der Säule 3a

  • Säule 3a Bank: Bankkonten und Anlagefonds 
    Bei einer Bank gibt es das einfache Säule 3a Bankkonto, derzeit mit unattraktiven Zinsen bis zu 0%. Die Banken bieten aber auch die Einzahlung von Säule 3a Geldern in Anlagefonds an, die nach besonders vorsichtigen „Vorsorge“kriterien verwaltet werden müssen. Diese sind langfristig attraktiver, aber für ältere Personen oft nicht mehr zu empfehlen. Wer über 45 oder sogar über 55 Jahre alt ist, muss bei den Fonds mehr auf die Entwicklung der Börsen achten. Um das Risiko zu minimieren, dass beim Zeitpunkt des geplanten Bezugs die Kurse gerade gefallen sind, muss man frühzeitig die Gelder aus den Fonds herausnehmen und zurück auf ein Bankkonto legen. Die dort schwachen Zinsen sind immer noch besser als ein Verlust von mehreren Tausend Franken wegen einer Börsenkorrektur kurz vor Bezug, was eben auch möglich sein kann.

    Die Einzahlungen in eine Banklösung haben vor allem Vorteile wegen der flexiblen Einzahlhöhe, man kann jedes Jahr gerade so viel einzahlen, wie man zur Verfügung hat. Die Nachteile sind jedoch die geringe Sicherheit. Wer invalid wird und kein AHV-Einkommen mehr hat, bleibt auf dem Stand stehen, der zum Zeitpunkt des Beginns der Invalidität auf dem Säule 3a Konto war und kann es sogar noch erst ab Alter 59 als Frau und ab Alter 60 als Mann beziehen. Stirbt der Sparer gar, erhalten die Hinterbliebenen auch nur den aktuellen Saldo. Wenn die Säule 3a zur indirekten Amortisation der Hypothek gedacht war, und der Tod tritt nach nur fünf Einzahlungsjahren ein, dann erhält die Witwe oder der Witwer nur gerade die fünf Einzahlungen ausbezahlt, was natürlich die Hypothek in keinem Fall genügend absichert.


  • Säule 3a Versicherung
    Säulen 3a kann man oder frau auch bei einer Versicherung abschliessen. Der Nachteil ist, dass man hier einen langfristigen Vertrag mit einem fixen, jährlich zu zahlenden Betrag abschliesst. Gerade Frauen, die noch in der Familienplanung leben, müssen hier darauf achten, dass sie ein Produkt finden, das ihnen den Unterbruch des Vertrages wegen der Babypause erlaubt und das nachher wieder auf die vorherige Prämienhöhe gehoben werden kann.

    Sonst sind hier wirklich Sicherheiten eingebaut. Wer invalid wird, dem zahlt die Versicherung die abgemachte Prämie weiter, wenn die sogenannte Prämienbefreiung eingeschlossen wurde. Stirbt der Sparer oder die Sparerin, dann erhalten die Hinterbliebenen den abgemachten Betrag, der bei Ablauf der Versicherung ausbezahlt worden wäre, bereits im Falle des Todes des Versicherten, was bestimmt hilfreich ist, die Hypothek halten zu können.

    Die Versicherungen bieten heute sehr attraktive Produkte an, die fast schon individuell gestaltet werden und trotzdem eine gute Rendite erreichen können, auf jeden Fall langfristig höhere als die heutigen Zinsen der Bankprodukte. Hier empfiehlt es sich, einen Fachmann beizuziehen.

Steuern bei der Säule 3a
Wie am Anfang gezeigt, kann man mit der Einzahlung der Säule 3a jedes Jahr markant Steuern sparen. Der Abzug in der jährlichen Steuererklärung beträgt 100%, die Besteuerung beim Bezug nur 2/5 der dann normalen hundertprozentigen Besteuerung. Vermögenssteuern müssen Sie während der Laufzeit keine bezahlen. Deshalb ist die Säule 3a steuerlich wirklich interessant.

Weil als Grundlage der 2/5 Besteuerung bei der Auszahlung Ihre dann aktuelle Einkommensprogression dient, ist es zusätzlich von Vorteil, wenn die Höhe des auszuzahlenden einzelnen Betrages nicht zu hoch ist. Da Sie eine Säule 3a weder als Bankkonto noch als Versicherung in Teilen beziehen können, darf weder das eine noch das andere betragsmässig zu hoch werden, sonst „stiehlt“ die Steuerprogression die sauer ersparten Franken wieder weg.

Deshalb empfiehlt es sich, mach Abschluss der Sparzeit (Generell bis Alter 64/Frau und bis Alter 65/Mann) und mit Beginn der Bezugsphase (ab Alter 59/Frau/ab Alter 60/Mann) mehrere Bankkonten (höchstens vier) und z.B. noch eine Versicherung zu haben. Das kann zum Beispiel so aussehen:

  • Sie schliessen als junger (Alter 30/35) treusorgender Familienvater (auch als ebensolche Familienmutter, aber Achtung Babypause) eine Versicherung mit einer Prämienhöhe von 4‘000 ab. Diese läuft bis nach dem 60. Geburtstag. Das ergibt eine grosse Auszahlung der Säule 3a in diesem Jahr Alter 60. Gleichzeitig waren Sie während der Laufzeit gut gegen Invalidität und Tod versichert.
  • Dann zahlen Sie (als junger Mensch) jährlich den restlichen abzugsfähigen Betrag (2‘678) auf ein Bankkonto ein. Erreicht dieses Bankkonto ungefähr 40‘000, dann eröffnen Sie ein neues. Arbeiten Sie über das Alter 60 hinaus, dann zahlen Sie auch den Betrag von 4‘000, den Sie nun ja nicht mehr für die Versicherungsprämie benötigen, auf ein Bankkonto ein. Ab Alter 61 planen Sie dann jährlich einen Bezug der diversen (höchstens vier) weiteren Bankkonten. So optimieren Sie die steuerliche Behandlung Ihrer Säulen 3a am besten.

Willy Graf, lic. iur. HSG

Zum Autor
Willy Graf, lic. iur. HSG, ist Inhaber der VVK Vorsorge- und Vermögenskonzepte AG in Teufen (AR). Zudem ist er Gründungsdozent für Finanzplanung am Institut für Finanzplanung IfFP. Heute präsidiert er den VALIDITAS Fachverband Schweizer Finanzdienstleister und leitet die VVK AG. Er entwickelte das Geschäftsmodell «Individuelle Vorsorgeplanung und Vermögensverwaltung» für die Mitglieder grosser Partnerverbände zu günstigen und transparenten Preisen.

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