Leitfäden

Gesundheitsbarometer von LCH und SER, 2018

Viele Faktoren können im Schulzimmer die Aktivität, Aufmerksamkeit, Lernbereitschaft und Gesundheit der Lehrperson sowie der Schülerinnen und Schüler beeinflussen. Wie ist es um die Luftqualität im Klassenzimmer bestellt und wie um die Temperatur? Und wie sind die Lichtverhältnisse? Das Gesundheitsbarometer der beiden Lehrerdachverbände LCH und SER motiviert dazu, den Klassenzimmer-Check zu machen.

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Gesundheitsbarometer von LCH und SER (PDF 430 KB)

Kriterien zur Standortbestimmung für die Schulische Integration von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Bildungsbedarf, 2018

Die neue Hoheit der Kantone über die Umsetzung der gesetzlichen Grundlagen begünstigt eine Vielfalt von Systemen und Modellen. So wird beispielsweise durch die Abschaffung besonderer Klassen in einzelnen Kantonen die integrative Förderung gefördert. Aber nicht in allen Regionen geschieht dies seriös und mit genügend Ressourcen. Eine erfolgreiche schulische Integration von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Bildungsbedarf bis zum 20. Altersjahr hängt von einer Vielzahl von Faktoren auf allen Ebenen des Systems ab und nicht alleine von finanziellen Ressourcen.

Mit den nachfolgend aufgelisteten Kriterien soll den Mitgliedsorganisationen LCH ein Instrument in die Hand gegeben werden, mit dem sie die Schwachstellen in der Umsetzung der integrativen Schulung in ihrem Schulsystem definieren können. Je nach kantonalen Bestimmungen und Gegebenheiten fordern sie aufgrund der Analyse Nachbesserungen und veränderte Rahmenbedingungen.

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Checkliste LCH für die integrative Schule vom 5. Juni 2018 (PDF 139 KB)

Schule und Eltern: Gestaltung der Zusammenarbeit, Leitfaden, 2017

Die Zusammenarbeit zwischen Eltern und der Schule hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Der aktuelle Trend zeigt in zwei Richtungen: Einerseits werden Eltern vermehrt von der Schule eingebunden und mitverantwortlich gemacht. Andererseits werden Lehrpersonen und Schulen von Eltern, Medien und Politik mit gestiegenen gesellschaftlichen Erwartungen an den Bildungserfolg konfrontiert. Unterstützten früher Eltern Erziehungsmassnahmen von Lehrpersonen und Entscheide der Schule mehr oder weniger vorbehaltlos, ist die heutige «Elternarbeit» aus der Sicht der Lehrpersonen deutlich anspruchsvoller und differenzierter geworden. Eltern und Schulen haben gemeinsame Interessen: Schülerinnen und Schüler sollen erfolgreich und in einer möglichst angenehmen Atmosphäre lernen und ihre Ziele erreichen können. Eine gut funktionierende Zusammenarbeit von Schule und Eltern fördert das Wohl der Kinder und Jugendlichen und nachweislich auch deren Lern- und Bildungserfolg. Sie gilt als Qualitätsmerkmal einer guten Schule. Wenn sich gegenseitige Erwartungen, Verantwortlichkeiten und Rollen verändern, müssen sie neu ausgehandelt werden, weil Zusammenarbeit immer auf Verlässlichkeit angewiesen ist.

Der neue Leitfaden LCH bündelt die wichtigsten pädagogischen und rechtlichen Erkenntnisse aus der Schulpraxis und aus Studien über bewährte Formen der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Eltern.

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Schule und Eltern: Gestaltung der Zusammenarbeit, Leitfaden, 2017 (PDF 326 KB)


Die Übersichtstabelle auf den Seiten 15 bis 18 des Leitfadens LCH «Schule und Eltern: Gestaltung der Zusammenarbeit» mit den Inhalten und Formen der Zusammenarbeit wird hier auch als Auszug im Word-Format zur Verfügung gestellt. So kann sie an Schulen oder in Weiterbildungen mit Angabe der Quelle übernommen und genutzt werden.

Checkliste Zusammenarbeit mit Eltern, Auszug aus dem Leitfaden LCH «Schule und Eltern: Gestaltung der Zusammenarbeit», 2017 (DOCX 35 KB)

Gesundheit von Lehrpersonen, Leitfaden, 2017

Für das LCH-Projekt Gesundheit wurden 2016 und 2017 drei Studien und ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben (vgl. www.LCH.ch/news/dossiers/gesundheit/). Den Anfang machte 2014 die Dokumentation Gesundheit mit einer umfangreichen Bestandesaufnahme zur gesundheitlichen Situation der Lehrpersonen und zu rechtlichen Fragen. Das BAG hat unterdessen für eine Übersetzung der Dokumentation in die drei grossen Landessprachen gesorgt.

Der Leitfaden LCH «Gesundheit von Lehrpersonen» bündelt die bisherigen Ergebnisse des Projekts Gesundheit für die Mitgliedsorganisationen des LCH und Bildungsverantwortliche zusammen mit Forderungen und Umsetzungsvorschlägen und bringt sie in eine Übersicht. Die zeitgleich erstellte Studie des SER zur Gesundheit der Lehrpersonen konnte im Leitfaden noch nicht berücksichtigt werden. Alle Dokumente finden sich auch unter www.bildungstag.ch/index.php/de/2017.    


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Gesundheit von Lehrpersonen, Leitfaden, 2017 (PDF 89 KB)

Integrität respektieren und schützen, Leitfaden, 2. Auflage 2017

Der Leitfaden «Integrität respektieren und schützen» erscheint in einer 2. Auflage und befasst sich neu neben dem Schutz der Integrität von Schülerinnen und Schülern auch mit jenem von Lehrpersonen.

Nicht nur die Integrität von Schülerinnen und Schülern, sondern auch jene von Lehpersonen kann verletzt werden. Es kommt immer wieder vor, dass die Integrität von Lehrpersonen durch Eltern, aber auch durch Schülerinnen und Schüler verletzt wird, indem es zu unzulässigen Grenzüberschreitungen kommt. Das reicht von Beschimpfungen über Bedrohungen bis hin zu physischen Angriffen. Wie in allen Arbeitsumfeldern können auch im Lehrberuf Grenzverletzungen zwischen Kolleginnen und Kollegen und durch Vorgesetzte stattfinden. Sowohl die Integrität von Schülerinnen und Schülern als auch jene von Lehrpersonen müssen geschützt werden. Der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz LCH hat deshalb seinen bewährten Leitfaden «Integrität respektieren und schützen» von 2014 mit neuen Beispielen und Bereichen ergänzt.

Auch profilQ (Professionalisierung durch schulinterne Qualitätsentwicklung) hat sich anlässlich eines Forums mit der Körperlichkeit in der Beziehungsgestaltung befasst und dazu ein Arbeitspapier erstellt, welches unter http://www.profilq.ch/dialog/fachtreffen/ heruntergeladen werden kann.

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Integrität respektieren und schützen, Leitfaden, 2017 (PDF 308 KB)

Externe Bildungsfinanzierung – Förderung, Sponsoring, Fundraising und Kostenauslagerungen, Leitfaden inklusive Charta, 2016

Mit der Übernahme von systemrelevanten Aufgaben durch privatrechtliche Anbieter und Kostenabwälzungen an Eltern (BYOD) nimmt die Chancenungleichheit zu und das Vertrauen in eine funktionierende öffentliche Schule wird gefährdet. Im aktuellen Kontext von noch nie dagewesenen Abbaumassnahmen in der Bildung und mit den anstehenden Investitionen in die Digitalisierung der Schulen nehmen die Verführungen durch Gratisangebote zu. «Kostenloses» Lernmaterial oder unsichere Apps gefährden die Grundrechte von Eltern und Schülern.

Christine Staehelin und Jürg Brühlmann haben zusammen mit externen Fachpersonen einen Leitfaden mit pädagogischen und rechtlichen Hinweisen sowie exemplarischen Fallbeispielen erarbeitet, der die Diskussion in Verbänden, Ausbildung und bei Behörden fördern soll. Lehrpersonen sind besonders gefährdet, weil die Verantwortung für eingesetztes Lernmaterial oder die Nutzung von Apps oft bei Ihnen liegt und bei tief gehaltenen Budgets die Nutzung von günstigen Angeboten verführerisch ist. Auch private Anbieter von Produkten und Dienstleistungen erhalten Hinweise, wie sie Reputationsrisiken vermeiden können.

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Externe Bildungsfinanzierung – Förderung, Sponsoring, Fundraising und Kostenauslagerungen, Leitfaden, 2016 (PDF 297 KB)


Charta zum Bildungssponsoring an öffentlichen Schulen der Schweiz
Gemeinsam mit einer exemplarischen Gruppe von Unternehmen, Stiftungen, Schulträgern, Pädagogischen Hochschulen, Verbänden und weiteren Organisationen erarbeitete der LCH die «Charta zu Sponsoring, Förderung und Finanzierung von öffentlicher Bildung durch private Anbieter» sowie einen Leitfaden des LCH zum gleichen Thema vor. Die Charta versteht sich als Selbstverpflichtung aller Beteiligten auf bestimmte Maximen und Verhaltensregeln insbesondere zu Transparenz und Datenschutz. Damit sollen innovative und privat finanzierte Bildungsprojekte an öffentlichen Schulen unterstützt werden, wenn diese den Richtlinien der Charta entsprechen.

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Sponsoring, Förderung und Finanzierung von öffentlicher Bildung durch private Anbieter: Charta zum Engagement von zivilgesellschaftlichen Organisationen, Unternehmen und Privaten in der Bildung (Stand 5. September 2019) (PDF 482 KB)

Sponsoring, promotion et financement de l’instruction publique par des tiers privés: Charte relative à l'engagement des organisations de la société civile, des entreprises et des privés dans l’éducation (mis à jour le 5 septembre 2019)
(PDF 487 KB)

Sponsorizzazione, promozione e finanziamento dell’istruzione pubblica attraverso offerenti privati: Carta per l’impegno delle organizzazioni della società civile, delle imprese e dei privati nel settore della formazione (aggiornato al 5 settembre 2019) (PDF 489 KB)

Dokumentation zum Schutz und zur Förderung der Gesundheit von Lehrpersonen, 2015 (Deutsch, Französisch, Italienisch)

Die Burnoutquote von Lehrpersonen ist überdurchschnittlich hoch und verursacht bisher kaum bekannte Kosten. Die Verantwortung für die Gesundheit liegt gemäss Schweizerischem Arbeits- und Gesundheitsrecht auch bei den Arbeitgebern. Angebote und Massnahmen für die individuelle Prävention reichen nicht aus. An den Schulen müsste auch für gesunderhaltende strukturelle Arbeitsbedingungen gesorgt werden. Die Dokumentation zeigt, was alles zu gesunderhaltenden Arbeitsumgebungen gehört, was das Gesundheits- und Arbeitsrecht sowie die Forschung dazu sagt und welche fachlichen Normen heute zum Standard gehören.

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Dokumentation zum Schutz und zur Förderung der Gesundheit von Lehrpersonen (PDF 606 KB)

Dossier sur la protection et la promotion de la santé des enseignants (PDF 675 KB)

Documentazione per la protezione e la promozione della salute dei docenti (PDF 565 KB) 

Datensicherheit für Lehrpersonen und Schulleitungen, trinationaler Leitfaden, 2015

Die rasante Entwicklung der Informationstechnologien macht um die Schule keinen Bogen. Der von den Lehrerverbänden Deutschlands, Österreichs und der Schweiz neu herausgegebene Leitfaden informiert über Datensicherheit und Datenschutz im schulischen Arbeitsumfeld. Damit Schulleitungen und Lehrpersonen ihrer Verantwortung nachkommen können, fordern die Verbände VBE, GÖD-aps und LCH die Bereitstellung einer zeitgemässen IT-Ausstattung, die Gewährleistung eines geschützten Datenverkehrs sowie ein systematisch aufgebautes Aus- und Weiterbildungsangebot für Lehrpersonen.

Datensicherheit für Lehrpersonen und Schulleitungen, trinationaler Leitfaden, 2015 (PDF 719 KB)

Anhang 1: Passwörter (PDF 54 KB)

Anhang 2: Impressum (PDF 137 KB)

Anhang 3: Vertrag (PDF 93 KB)

Anhang 4: Rechtsgrundlagen (PDF 105 KB)

Anhang 5: Rechtssprechung (PDF 50 KB)

Anhang 6: Beratungsstellen (PDF 104 KB)

Anhang 7: Merkblätter (PDF 74 KB)

 

Weitere Informationen
Die gedruckte Version des Leitfadens können Sie im Webshop LCH bestellen.

Social Media, trinationaler Leitfaden, 2013

Die drei Berufsverbände der Lehrerschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz – VBE, GÖD-aps und LCH – haben gemeinsam den ersten Leitfaden «Social Media» speziell für Lehrpersonen und Schulleitungen herausgegeben. Sie fordern, dass die öffentlichen Arbeitgeber den Schutz von Lehrpersonen bei Internet-Attacken gewährleisten.

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Social Media, trinationaler Leitfaden, 2013 (PDF 641 KB)

Erfolgreiche Kampagnen, Leitfaden zur Strategiekompetenz im Bildungswesen, 2006

Schulen bewegen sich heute in einem Umfeld der raschen und vielfältigen Veränderung. Alle Anforderungen unter einen Hut zu bringen, fordert Lehrpersonen sehr. Oft fehlt nicht nur die Zeit, sondern es mangelt auch an Know-how, an Energie, manchmal sogar an der Zuversicht und am Willen, bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen mitzuwirken. Mit dem Leitfaden zur Strategiekompetenz im Bildungswesen will der Dachverband der Schweizer Lehrerinnen und Lehrer LCH einen Beitrag leisten zum notwendigen Turnaround in diesen Bereichen. Denn Lehrpersonen haben keinen «natürlichen» Zugang zu Marketing und Kampagnenstrategien; Unterricht muss in andern Formen stattfinden.

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Erfolgreiche Kampagnen, Leitfaden, 2006 (PDF 1.3 MB)

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