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Neue Direktorin im SBFI

08.01.2019 – Seit 1. Januar 2019 verfügt das Staatssekretariat für Bildung, Innovation und Forschung SBFI über eine neue Staatssekretärin. Martina Hirayama hat die Nachfolge von Mauro Dell'Ambrogio angetreten, der in Pension gegangen ist. Sie leitete ab 2011 die School of Engineering der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Der Bundesrat hat am 4. Juli 2018 auf Antrag des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) Martina Hirayama zur neuen Staatssekretärin des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) ernannt. Sie trat am 1. Januar 2019 die Nachfolge von Mauro Dell’Ambrogio an, der Ende November 2018 das ordentliche Pensionsalter erreicht hat.

Martina Hirayama war ab 2012 Präsidentin des Institutsrates des Eidgenössischen Instituts für Metrologie METAS. Seit 2011 amtierte sie zudem als Vizepräsidentin des Verwaltungsrates der Förderagentur Innosuisse (bis Ende 2017 Kommission für Technologie und Innovation) sowie seit 2016 als Mitglied des Stiftungsrates des Schweizerischen Nationalfonds. Seit 2011 war Martina Hirayama ausserdem Direktorin an der ZHAW School of Engineering mit 13 Instituten und Zentren, Mitglied der Hochschulleitung und seit 2014 auch Leiterin des Ressorts Internationales der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Die neue SBFI-Staatssekretärin absolvierte ein Studium der Chemie an der Universität Fribourg, an der ETH Zürich und am Imperial College London, das sie als Dr. sc. techn. ETH abschloss und später durch ein Nachdiplomstudium in Betriebswissenschaften an der ETH Zürich ergänzte. Nach der Dissertation war sie ab 1995 als Gruppen-Leiterin am Institut für Polymere an der ETH Zürich tätig. Während dieser Zeit war Hirayama ausserdem Mitgründerin und bis 2008 CEO eines Start-ups im Bereich neuer Beschichtungstechnologien. 2003 wechselte Martina Hirayama als Dozentin für Industrielle Chemie an die Zürcher Hochschule Winterthur, wo sie den Fachbereich polymere Materialien entwickelte und führte und den Titel einer Professorin ZFH erlangte. 2007 bis 2010 entwickelte sie das Institute of Materials and Process Engineering. Hirayama ist Doppelbürgerin der Schweiz und Deutschlands.

«Mit ihrem breiten Erfahrungsschatz in Forschung, Lehre, Unternehmertum, Management und Verwaltung bringt Martina Hirayama beste Voraussetzungen für die Führung des SBFI mit», schreibt der Bundesrat in der Medienmitteilung zur Wahl vom 4. Juli 2018. Und weiter: «Sie weist einen beeindruckenden Leistungsausweis an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft auf. Die Wahl des Bundesrates fiel auf eine initiative und gestaltungskräftige Persönlichkeit mit einem weitgefächerten Netzwerk in Bildung, Forschung und Innovation ebenso wie in Politik, Verwaltung und Wirtschaft.» (pd)

Weitere Informationen
Medienmitteilung des Bundesrats vom 4. Juli 2018: Der Bundesrat ernennt Martina Hirayama zur neuen Staatssekretärin des SBFI

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