Positionspapiere

Zürich

29.05.2017

Positionspapier

Lehrmittel

Neue Lehrmittel müssen heute nicht nur kohärent zum Lehrplan sein, sondern auch die integrative Förderung und Binnendifferenzierung unterstützen. Lernmaterial muss von Lehrpersonen und Schulen modular passend und in digitaler Form für einzelne Unterrichtseinheiten bereit gestellt werden können. Dafür sind taugliche Geschäftsmodelle zu entwickeln. Kantonale Monopole und Obligatorien ohne Auswahlmöglichkeiten passen nicht mehr zum harmonisierten Bildungsraum. Im Rahmen ihrer Schulkonzepte, Budgets und allfälligen interkantonalen Vereinbarungen sollen Schulen und Lehrpersonen den Einsatz von Lehrmitteln selber bestimmen können.
Dieses Positionspapier wurde am 3. April und 29. Mai 2017 ergänzt.

Zürich

22.04.2017

Positionspapier

Zusammenarbeit von Schulen und Eltern

Die Zusammenarbeit und die gegenseitigen Erwartungen von Schulen und Eltern sind regelmässig Thema in den Medien und an Schulen. Eltern/Erziehungsberechtigte sind für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich, die Schule hat einen rechtlich abgestützten subsidiären Erziehungsauftrag im Rahmen der Bildung (BV, ZGB, Schulgesetze). Eine funktionierende Kooperation zwischen Schule und Eltern und eine die Entwicklung begünstigende soziale, kulturelle und örtliche Umgebung ist für den Lernerfolg und das Wohl der Kinder und Jugendlichen entscheidend. Mit der Einführung von geleiteten Schulen vor 10 Jahren haben viele Schulen ihre Konzepte angepasst und weiter entwickelt. Der LCH hat deshalb sein Positionspapier aus dem Jahr 2004 überarbeitet und an die aktuelle Situation angepasst. Im Herbst 2017 wird zudem ein Leitfaden zur Zusammenarbeit von Schulen und Eltern veröffentlicht.

Zürich

13.03.2017

Positionspapier

Kein missbräuchlicher Einsatz von Assistenzpersonal an Schulen

Viele Schulen beschäftigen freiwilliges oder besoldetes Assistenzpersonal. Seit dem massiven finanziellen Abbau in der Bildung gibt es Fälle von missbräuchlichem Einsatz von nicht qualifiziertem Personal. Drei Pädagogische Hochschulen haben unterdessen Quereinsteigerkurse für Assistenzpersonen im Angebot. Es droht ein Wildwuchs mit kantonalen Sackgassenabschlüssen. Der LCH fordert verbindliche kantonale Konzepte für zusätzlich eingesetztes Personal an Schulen und Weiterbildungsabschlüsse im Rahmen der dafür zuständigen Schweizerischen Berufsbildung. 
Dieses Positionspapier wurde am 13.3.2017 von der GL LCH ergänzt (Datenschutz / Schweigepflicht für Assistenzen und Präzisierung Rolle SHP/IF-Lehrpersonen)

Zürich

01.03.2017

Positionspapier

Hausaufgaben

Schulaufgaben zu Hause sind ein immer wieder heiss diskutiertes Thema in den Medien, bei Eltern und in den Schulen. Die Lernzeit zu Hause gestaltet sich in vielen Familien aus unterschiedlichen Gründen schwierig. Eine freiwillige und niederschwellig zugängliche betreute Hausaufgabenzeit für Kinder und Jugendliche in der Schule schafft mehr Chancengerechtigkeit.

Zürich

20.02.2017

Positionspapier

Lernen ausserhalb des Schulhauses

Lernen ausserhalb des Schulzimmers ermöglicht den Einbezug von erweiterten Erfahrungswelten und damit eine realitätsnahe Förderung in diversen Kompetenzbereichen. Aktivitäten ausserhalb des Schulareals sind stets mit einem organisatorischen und finanziellen Aufwand verbunden. Schulen brauchen dafür ausreichende Ressourcen und Rechtssicherheit.

Zürich

20.02.2017

Positionspapier

Wirtschaft, Arbeit, Haushalt WAH – Umsetzung Lehrplan 21

Das Fach Wirtschaft Arbeit Haushalt WAH im Lehrplan 21 vermittelt zentrale Aspekte für eine selbständige Lebensführung und wesentliche Teile der Allgemeinbildung. Dafür ist eine hohe fachliche und fachdidaktische Kompetenz der Lehrpersonen erforderlich. An den Schulen sollen für WAH genügend Unterrichtszeit und geeignete Unterrichtsbedingungen auch für konkrete Umsetzungen bereitgestellt werden. Den amtierenden Lehrpersonen ist im Übergang zum Lehrplan 21 eine bedarfsgerechte Weiterbildung anzubieten.

Basel

19.11.2016

Positionspapier

Private Finanzierung von öffentlichen Bildungskosten

Die Vorstellung einer Öffnung und Liberalisierung der bisher öffentlich finanzierten Bildung scheint auch in Mitteleuropa zunehmend an Akzeptanz zu gewinnen. Verknappte Budgets der öffentlichen Bildung erhöhen den Druck auf Schulen, Gemeinden und Kantone, mit Drittmitteln von Stiftungen, Unternehmen und anderen privaten Organisationen Projekte, Evaluationen, Lernmedien, bauliche Anlagen oder IT-Infrastrukturen zu finanzieren. Abbaumassnahmen und gleichzeitiges Laisser faire beim Beschaffen von privaten Mitteln gefährdet ernsthaft die Unabhängigkeit der öffentlichen Bildung.

Zürich

02.07.2016

Positionspapier

«Soziale und personale Kompetenzen nur formativ beurteilen»

Überfachliche Kompetenzen aus dem Lehrplan 21 sind zu fördernde und zu erlernende Kompetenzen. Sie sind nicht gleichzusetzen mit schulischen Verhaltensnormen, welche eingefordert werden und bei Nichteinhaltung notfalls mit Sanktionen bestraft werden. Eine seriöse summative Beurteilung von sozialen und personalen Kompetenzen müsste in Assessments und im Vieraugenprinzip erfolgen. Dafür fehlen den Schulen die zeitlichen Ressourcen. Standardisierte Raster täuschen eine vermeintliche Objektivität vor. Abgegebene Beurteilungen können später bei Lehrstellenbewerbungen schaden und sind rekursanfällig. Schriftliche Beurteilungen von überfachlichen Kompetenzen sollten sich deshalb auf beobachtbare Verhaltensweisen beschränken, nur zu formativen Zwecken erfolgen und nicht abgegeben werden, sondern als Grundlage für Gespräche mit den Eltern dienen.

Zürich

02.07.2016

Positionspapier

Sicherheit auf dem Schulweg

Kinder brauchen sichere Schulwege, damit Kinder nicht gefährdet werden und Eltern ihre Kinder beruhigt ziehen lassen können. Die Verantwortung für die Verkehrssicherheit liegt bei den Gemeinden und der Polizei. Die Verantwortung für das Verhalten der Kinder auf dem Schulweg liegt bei den Erziehungsberechtigten. Bei gehäuften Streitigkeiten oder Übergriffen sollte die Schule informiert werden, damit gemeinsam Lösungen gefunden werden können. Überlange und unattraktive Schulwege reduzieren die Freizeit, führen zu Nachteilen bei der Erledigung der Hausaufgaben und können die Kinder je nach besonderen Umständen auch gefährden.

Zürich

23.04.2016

Positionspapier

Anerkannte Weiterbildung für Lehrpersonen / Praxisausbildung

Seit Jahren verlangen Verbände und Fachexperten den Ausbau von beruflichen Laufbahnen im Lehrberuf. Mit den geleiteten Schulen steigt der Bedarf an Expertise im Dienste der gesamten Schule. Verlässliche Möglichkeiten der Weiterentwicklung innerhalb eines Berufs erhöhen die Attraktivität und fördern den Verbleib. Notwendig sind nun weitere spracheregional anerkannte und qualitativ befriedigende Weiterbildungsabschlüsse für bestimmte Aufgaben an Schulen. Die Funktion der Praxisausbildung hat dabei Priorität.

Zürich

23.04.2016

Positionspapier

Keine Abwälzung der Bildungskosten auf die Familien – Verfassung respektieren

Mit den knapp gehaltenen Budgets für Schulen wollen Kantone und Gemeinden zunehmend Kosten auf Eltern abwälzen. Dies ist illegal und fördert Ungleichheiten zwischen Schulen und die Stigmatisierung von Kindern und Eltern. Bildung hat den Wohlstand im Land nachweislich gefördert. Heute wird von mindestens 95 % eines Jahrgangs ein Abschluss auf der Sekundarstufe II erwartet, was spätere Sozialkosten spart. Berufs- und Mittelschulen gehören heute zum notwendigen Bildungsrucksack und damit ebenfalls zum unentgeltlichen Grundschulangebot gemäss Bundesverfassung.

Zürich

14.03.2016

Positionspapier

Privater Nachhilfeunterricht und Übertrittsvorbereitung

Mit dem Wettbewerb um gute Bildungschancen nimmt der von Eltern finanzierte Nachhilfeunterricht zu. In kritischen Fällen kann zusätzliche Nachhilfe insbesondere in Kantonen ohne Empfehlung durch die abgebende Stufe einen erfolgreichen Übertritt begünstigen. Die notwendigen Mittel sind meist erheblich, was Kinder aus Familien mit kleinen Einkommen benachteiligt. Die Schulen müssen das Vertrauen der Eltern zurückgewinnen können. Der LCH fordert deshalb unentgeltliche Möglichkeiten zur Übertrittsvorbereitung an allen Schulen, mehr frühe Unterstützungsangebote und unentgeltliche Nachholmöglichkeiten für eine Matura bis zum 25. Altersjahr.

Luzern

26.01.2016

Positionspapier

Klassengrösse als bedeutender Belastungsfaktor für Lehrpersonen

Für Lehrpersonen stellt die Klassengrösse einen der stärksten Belastungsfaktoren dar. Grössere Klassen erhöhen die Arbeitszeit, schränken die Möglichkeiten zur Unterrichtsgestaltung ein und führen zu Lehr- und Lernbeeinträchtigungen in zu knapp bemessenen Unterrichtsräumen. Dies bestätigen auchdie Studien zur Berufszufriedenheit.

Zürich

25.01.2016

Positionspapier

Dresscodes an Schulen – ein pädagogisches Thema

Kleider machen Leute: die 140 Jahre alte Novelle von Gottfried Keller ist immer noch aktuell. Der LCH unterstützt die Haltung von Schulen, Frisuren, Kleidung, Accessoires, Parfums, Symbole von SchülerInnen und Lehrpersonen und auch kulturell oder religiös motivierte Kopfbedeckungen als Angebot und Möglichkeit zu sehen, mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und im Team ins Gespräch zu kommen und nicht (nur) mit Regelwerken oder Verboten zu intervenieren. Ein stark beachtetes Bundesgerichtsurteil vom Dezember 2015 stützt diese Haltung.

Bern

16.12.2015

Positionspapier

Positionspapier LCH – SER: Flüchtlingskinder integrieren

An den Schulen erwarten wir eine steigende Zahl an traumatisierten Flüchtlingskindern aus Bürgerkriegsgebieten. Viele von ihnen sind unbegleitet und haben über längere Zeit oder nie eine Schule besuchen können. Die anstehenden Herausforderungen müssen von der Politik mit ausreichenden Ressourcen rasch, kompetent und glaubwürdig angegangen werden. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Bildung, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus.

Zürich

28.08.2015

Positionspapier

Förderung des Sprach- und Kulturaustauschs in den Landessprachen

Obligatorischer Unterricht in den zweiten Landessprachen ist wesentlich staatspolitisch motiviert. Im Sprachengesetz des Bundes und im EDK-Sprachenkonzept wird als wichtiges Ziel die kulturelle Verständigung zwischen den Landesteilen postuliert. Unterricht in den zweiten Landessprachen müsste sich also unterscheiden vom Unterricht der internationalen Gebrauchssprache Englisch. Wenn die staatspolitischen Ziele erreicht werden sollen, müsste der Austausch von Lehrpersonen und SchülerInnen in verschiedensten Formen eine wesentliche Rolle spielen. Das Positionspapier von SER und LCH und der Anhang des LCH zum Sprachenaustausch zeigen die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen dafür. Für eine glaubwürdige und gelingende Mehrsprachigkeitsdidaktik wäre u. a. für Studierende der Primarstufe während ihrer Ausbildung ein Schulpraktikum in einem anderen Landesteil vorzusehen.

Biel

13.06.2015

Positionspapier

Delegiertenversammlung LCH 2015: Lehrerschaft erwartet Klärung der Fremdsprachensituation

Die diesjährige Delegiertenversammlung des LCH vom 13. Juni in Biel stand ganz im Zeichen des Fremdsprachenunterrichts. Vor dem Hintergrund der noch immer nicht erzielten Harmonisierung hat der LCH eine Resolution verabschiedet, worin er die EDK auffordert, die Umsetzungsprobleme ernst zu nehmen und die Forderungen seitens LCH und SER zu berücksichtigen. 

Zürich

01.05.2015

Positionspapier

Kinder und Jugendliche nicht schutzlos ausliefern!

LCH und SER setzen sich ein für eine altersgemässe Sexualpädagogik an den Schulen, wie sie im Lehrplan 21 und im PER der Romandie vorgesehen ist. Beide Verbände begrüssen den Rückzug der Volksinitiative «Schutz vor der Sexualisierung der Volksschule». Allerdings dürfen nun nicht die kantonalen Parlamente im Rahmen von Budgetkürzungen die Initiative «kalt» umsetzen: Ohne Unterstützung durch professionelle Fachstellen ist eine gute Sexualpädagogik an den Schulen nicht möglich. Viele persönliche Fragen von Schülerinnen und Schülern können ohne Verletzung der Intimität nur im geschützten Rahmen durch unabhängige Fachpersonen beantwortet werden.  

Zürich

25.04.2015

Positionspapier

Klassenwiederholung in der Volksschule (Repetition)

Bis zu einem Viertel der Kinder besucht die Volksschule ein Jahr länger als üblicherweise vorgesehen. Die Unterschiede zwischen den Kantonen sind sehr gross. Der Nutzen wird in einigen Studien in Frage gestellt. Die Kosten betragen je nach Stufe und Förderungsintensität ca. CHF 14'000 bis 24'000. Im Zuge der Sparmassnahmen sehen die Kantone Sparpotential. Die Lehrerinnen und Lehrer warnen vor einem voreiligen Abschaffen der Möglichkeit von Klassenwiederholungen und verlangen weiterhin die Möglichkeit von Repetitionen in begründeten Einzelfällen.

Bern

02.04.2015

Positionspapier

Ebenrain-Konferenz: Manifest zum Lehrplan 21

Die Ebenrain-Konferenz fordert die Kantone auf, dem Lehrplan 21 die nötige Unterstützung zu gewähren und damit ein wichtiges Harmonisierungsprojekt umzusetzen.

Zürich

26.11.2014

Positionspapier

Professionelle Fachausbildung für Lehrpersonen der Sekundarstufe I

Integrationsfächer und neue Fachgebiete des Lehrplans 21 führen zusammen mit der Mangelsituation zu kantonalen Schnellbleichen und zu Unterricht ohne Fachausbildung. Viele Lehrpersonen sind verunsichert und beunruhigt über das mangelnde Interesse der Kantone an der Qualität ihrer fachlichen Aus- und Weiterbildung. Auf der Sekundarstufe I muss die Fachausbildung nicht abgekürzt, sondern vertieft und sprachregional angeglichen werden. Lehrerinnen und Lehrer wollen fachlich fundiert unterrichten und die Fragen ihrer Schülerinnen und Schüler beantworten können.

Zürich

18.08.2014

Positionspapier

Förderung der Kultur 2016-2019

Der LCH hat zur Kulturbotschaft des Bundes Stellung genommen. Der LCH fordert, dass die Schule in der Kulturförderung einen höheren Stellenwert erhalten soll als bisher. Medienbildung, Leseförderung, Sprachenaustausch, Musik, Kunstvermittlung oder Bibliotheken sind Teile der vom Bund geplanten Kulturförderung. Die Schule als Vermittlerin von Kultur sollte davon stärker profitieren können.

Zürich

03.05.2014

Positionspapier

Beurteilen der Kompetenzerreichung im Kontext Lehrplan 21

Die Beurteilung der Schülerleistungen, die Benotung und Promotion bemessen sich an der Erreichung der im Lehrplan formulierten Kompetenzen. Die Betonung der Anwendungs- und Handlungsorientierung und die Verknüpfung von fachlichen mit überfachlichen Kompetenzen erfordern im Vergleich zur heute vielerorts üblichen Praxis veränderte Beurteilungsformen. 

Zürich

25.02.2014

Positionspapier

Vernehmlassungsantwort: Meldepflicht bei Verdacht auf Gefährdung des Kindeswohls

Der LCH nimmt in seiner Vernehmlassungsantwort an das Bundesamt für Justiz Stellung zur Meldepflicht bei Verdacht auf Gefährdung des Kindeswohls. Der LCH unterstützt grundsätzlich alle Bestrebungen, welche Kindern grösseren Schutz vor Übergriffen bieten.

Zürich

06.07.2013

Positionspapier

Positionspapier textiles & technisches Gestalten: Unterrichtsqualität langfristig sichern!

Die Unterrichtsqualität im Textilen Werken und Hauswirtschaft ist in Zukunft nicht mehr gesichert. Die Zeit an den Pädagogischen Hochschulen reicht nicht für eine seriöse Fachausbildung, weil die Gymnasien diese Themen nicht unterrichten. Viele Fachlehrpersonen im Bereich textiles Gestalten werden in den nächsten Jahren pensioniert.

Zürich

01.07.2013

Positionspapier

Um bis zu 20% müssen die Löhne der Lehrpersonen innert 5 Jahren ansteigen!

Viele Kantone leiden unter dem Mangel an korrekt ausgebildeten Lehrpersonen. Dieser Mangel bedroht die Qualität der Bildung. Der Mangel hat auch mit den ungenügenden Anstellungsbedingungen zu tun. Die Löhne der Lehrpersonen können mit denjenigen der Angestellten in der Privatwirtschaft und der öffentlichen Verwaltung nicht mithalten. 

Baden

15.06.2013

Positionspapier

LCH Delegiertenversammlung 2013: Fremdsprachenunterricht

Die Rahmenbedingungen für den Fremdsprachenunterricht müssen sofort überprüft und bis zum Schuljahr 2015/16 klar verbessert werden, „damit überhaupt eine reelle Chance für einen gelingenden Fremdsprachenunterricht entsteht“. Diese Forderung stellt der Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer LCH, der rund 50'000 Lehrpersonen vereinigt.

Zürich

27.04.2013

Positionspapier

Positionspapier Grundausbildung und berufliche Entwicklung von Lehrpersonen (Laufbahn)

Eine gute Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen ist bedeutsam für den Schulerfolg und die Berufsattraktivität. Der LCH fordert die Masterausbildung auch für die Eingangs- und Primarstufe. Fachlaufbahnen innerhalb des Berufs sollen durch standardisierte Weiterbildungsgänge erleichtert werden.

Zürich

27.04.2013

Positionspapier

Positionspapier Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung

Haben die Kinder bis zum Kindergarteneintritt gute Betreuung und eine anregende Umgebung, so reicht die Kindergartenzeit aus, um gute Voraussetzungen für weiteres Lernen in der Schule zu schaffen. Aufgrund ökonomischer Belastung und sozialer Benachteiligung ist es nicht allen Familien möglich, ihren Kindern ein ausreichend lernförderliches Umfeld zu schaffen.

Zürich

17.11.2012

Positionspapier

Positionspapier Zeitgemässe Anstellungsbedingungen für Lehrpersonen an der Volksschule

Die Präsidentenkonferenz des LCH hat am 17. November 2012 das Papier „Zeitgemässe Anstellungsbedingungen für Lehrpersonen an der Volksschule“ einstimmig verabschiedet. Das Papier zeigt auf, wie Arbeits- und Anstellungsbedingungen im Lehrberuf ausgestaltet sein müssen, um den modernen Ansprüchen an die differenzierte und erweiterte Tätigkeit von Lehrpersonen und Schulen zu genügen.

Zürich

05.09.2012

Positionspapier

Positionspapier Zivildienstleistende in Schulen

Zivildienstleistende in Schulen sind ungelernte Mitarbeitende auf Zeit. Sie eigenen sich für zeitlich beschränkte Sondereinsätze, Lager oder Projekte. Der Unterricht und der Support für Kinder mit besonderem Lernbedarf darf nicht auf Arbeitskräfte auf Zeit abstützen, sondern muss kontinuierlich in guter Qualität gewährleistet sein.

Zürich

05.09.2012

Positionspapier

Positionspapier Sabbatical für Lehrpersonen

Viele Kantone und Gemeinden ermöglichen ihren Lehrpersonen 3 bis 6 Monate dauernde Sabbaticals zur beruflichen und/oder persönlichen Weiterentwicklung. Ein Sabbatical ist meist mit der Verpflichtung zur Weiterarbeit für eine bestimmte Zeit verbunden und üblicherweise voll bezahlt.

St. Gallen

16.06.2012

Positionspapier

LCH Delegiertenversammlung 2012: Qualität im Bildungswesen

Unter dem Titel „Steuerung der Qualität im Bildungswesen“ verabschiedeten die Kantonalverbände und Mitgliedsorganisationen des LCH an ihrer Delegiertenversammlung in St. Gallen ein Positionspapier mit einem 5-Punkte-Programm zur Sicherung und Entwicklung einer qualitativ guten Schule. 

Zürich

28.04.2012

Positionspapier

Positionspapier zu Leistungsmessungen und Tests

Keine flächendeckenden Leistungsmessungen in den Kantonen: Das in vielen Kantonen gesetzlich verankerte Öffentlichkeitsprinzip verlangt die Offenlegung von gesammelten Daten. Schulresultate aus flächendeckenden Leistungsmessungen führen so zu einem Schulranking mit Teaching to the Test. Förderorientierte Tests in der Hand der Lehrpersonen oder das stichprobenartige HarmoS-Monitoring hingegen sind ohne Gefahr.

Zürich

16.04.2012

Positionspapier

Positionspapier Lehrmittelfreiheit

Mit der auf 2014 geplanten Einführung des Lehrplans21 verändert sich in der Sprachregion Deutschschweiz die Situation betreffend Lehrmittel. Auf der Sekundarstufe II ist die Lehrmittelfreiheit bereits weitgehend gegeben. Die Nutzung von digitalem Lernmaterial nimmt rapide zu.

Luzern

18.06.2011

Positionspapier

LCH Delegiertenversammlung 2011: Wettbewerbe im Bildungswesen

"Sinnlose Wettbewerbe im Bildungswesen gefährden Schulqualität" lautet der Titel einer Resolution, welche die Delegiertenversammlung des Dachverbandes Schweizer Lehrerinnen und Lehrer LCH am Samstag, 18. Juni 2011, in Luzern ohne Gegenstimmen verabschiedete. 

Zürich

16.04.2011

Positionspapier

Aufgaben und Arbeitsbedingungen der Klassenlehrpersonen

Schulklassen zu führen ist anspruchsvoller geworden und umfasst heute weit mehr als "vor der Klasse stehen". Die fortgeschrittene Arbeitsteilung im Unterrichten einer Klasse (Teilzeitlehrkräfte, Fachlehrpersonen) und die starke Zunahme erforderlicher Sozialkontakte verlangen nach intensiveren und bezüglich Verantwortlichkeiten gut geklärten Führungs- und Koordinationsleistungen. 

Zürich

16.04.2011

Positionspapier

Zur Weiterbildung der Lehrpersonen

Weiterbildung ist eines der "Grundnahrungsmittel" für die Erhaltung und Entwicklung der beruflichen Schaffenskraft, indem sie die persönlichen Ressourcen der Lehrpersonen stärkt und erweitert. Weiterbildung befähigt zur produktiven Mitarbeit in der sich verändernden Schule. 

Zürich

16.04.2011

Positionspapier

Flexibler Altersrücktritt

Der Anteil der Lehrerinnen und Lehrer über 50 Jahre liegt heute bei 35%. In den kommenden Jahren wird dieser Anteil weiterhin hoch bleiben (Bundesamt für Statistik 2009). Der grossen Gruppe von Lehrpersonen über 50 Jahre soll Sorge getragen werden.

Zürich

28.01.2011

Positionspapier

Privatsphäre und Persönlichkeitsschutz als schulisches Thema

Der Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH) begrüsst die "NetLa"-Kampagne des Rats für Persönlichkeitsschutz, die Kindern und Jugendlichen einen bewussteren Umgang mit persönlichen Daten beibringen will. Diese Kampagne reiht sich ein in bereits bestehende Programme zur Verbesserung des Persönlichkeitsschutzes von Kindern und Jugendlichen.

Zürich

20.11.2010

Positionspapier

Positionspapier: Das richtige Mass Hochdeutsch – Mundart im Kindergarten

Die Diskussion um Hochdeutsch oder Mundart dauert schon einige Jahre. Ausschlaggebend waren die unbefriedigenden Resultate zum Lesen in der PISA Studie 2000. Im Aktionsplan „PISA-Folgemassnahmen“ wurde von der EDK (2003) eine ganze Reihe von Massnahmen vorgeschlagen, um die Bildungssituation von Kindern aus ungünstigen soziokulturellem Umfeld und fremdsprachigen Schülerinnen und Schülern zu verbessern.

Zürich

25.10.2010

Positionspapier

Positionspapier: Kantonale Diplome für Quereinsteiger

Um den Lehrermangel zu bekämpfen, setzen einige Mittellandkantone vermehrt auf die Rekrutierung von Quereinsteigern aus anderen Berufen. Es wäre aber kurzsichtig und für die bestehenden Ausbildungsgänge sogar kontraproduktiv, wenn geltende Qualitätsansprüche an die Zulassung zum Lehrerberuf und an die Berufsausbildung der Lehrpersonen leichtfertig über Bord geworfen würden.

Zürich

18.10.2010

Positionspapier

Positionspapier zur Personalvielfalt an Volksschulen

Vor dreissig Jahren bestand eine öffentliche Volksschule fast ausschliesslich aus formal gleich qualifizierten Lehrerinnen und Lehrern. Hinzu kamen eine bloss administrativ tätige Vorsteherschaft und ein Hauswart. Bei Problemen, beispielsweise mit leistungsschwachen Schülerinnen und Schülern, konnten diese nötigenfalls an schulhausexterne Institutionen „abgegeben“ werden.

Zürich

18.10.2010

Positionspapier

Positionspapier zu Klassenhilfen an den Volksschulen

Von verschiedenen Seiten wird neuerdings die Nutzung von Assistenzfunktionen im Unterricht ins Spiel gebracht. Dies ist insofern ein positives Zeichen, als damit doch von behördlicher bzw. politischer Seite die heute schwachen Betreuungsrelationen und die Schwierigkeiten an belasteten Klassen eingestanden werden. 

Zürich

08.09.2010

Positionspapier

LCH-Position zur Integration der Sonderpädagogik in die Regelschulen

Der LCH hat mit Vorbehalten das Sonderpädagogik-Konkordat der EDK von 2007 unterstützt. Er hat dabei immer die Position vertreten, dass eine integrierte Förderung für alle zwar eine gute Leitidee ist, dass aber genau hingeschaut werden muss, ob die Gelingensbedingungen dafür wirklich geschaffen werden. 

Zürich

12.06.2010

Positionspapier

LCH Delegiertenversammlung 2010: Attraktivität des Lehrberufs

Wer an Schweizer Schulen unterrichtet oder sich für die Ausbildung zur Lehrerin und zum Lehrer entscheidet, nimmt gravierende Nachteile beim Lohn in Kauf. Dies gilt nicht nur für den Vergleich mit der Privatwirtschaft, sondern auch mit dem öffentlichen Sektor.

Zürich

03.02.2010

Positionspapier

Positionspapier „Welche Vorbildung brauchen PH-Studierende für die Vorschul- und Primarstufe?“

„Kann man denn nicht auch ohne gymnasiale Matura eine gute Kindergärtnerin oder Lehrerin sein?" „Kann man auch mit schlechter Maturanote, etwa in Mathematik oder Französisch oder Naturwissenschaften, ein guter Lehrer sein?" Solche und ähnliche Fragen und Behauptungen dominieren die laufende Diskussion über die Zugangsbedingungen zur Lehrerinnen- und Lehrerbildung (LLB).

Zürich

08.12.2009

Positionspapier

Lehrpersonen leisten unbezahlte Überstunden im Wert von 900 Mio im Jahr

Lehrerinnen und Lehrer leisten mehr als drei Wochen unbezahlte Arbeit im Jahr. Dies geht aus einer wissenschaftlichen Erhebung des Dachverbandes Schweizer Lehrerinnen und Lehrer LCH hervor. Seit 1999 stieg die Arbeitszeit der Lehrpersonen um durchschnittlich 133 Jahresstunden und liegt heute mehr als drei Arbeitswochen über der Referenz-Arbeitszeit im öffentlichen Dienst - ein Spitzenwert in Europa.

Zürich

04.11.2009

Positionspapier

Positionspapier StuKo 4bis8: Das richtige Mass Hochdeutsch – Mundart im Kindergarten

Der Sprachförderung sowohl in Mundart als auch in Hochdeutsch kommt im Kindergarten grundsätzlich eine hohe Bedeutung zu. Im Kindergarten dient die Sprache den Lehrpersonen und den Kindern zur Vermittlung von Inhalten, zum Aufbau und zur Entwicklung von Beziehungen sowie zur behutsamen Wortschatzerweiterung.

Zürich

25.06.2009

Positionspapier

Der «KrisenKompass» bringt Orientierung in kritischen Schulsituationen

Schulen, Lehrpersonen und Behörden können sich auf Bedrohungen und Krisen vorbereiten.
Der neue «KrisenKompass» – herausgegeben vom Schulverlag plus und vom Dachverband
Schweizer Lehrerinnen und Lehrer LCH – leistet dabei umfassende Hilfe. Am 25. Juni 2009
wurde das Werk an einer Medienkonferenz in Bern präsentiert.

Bern

13.06.2009

Positionspapier

LCH Delegiertenversammlung 2009: Wieviel Politik erträgt die Schule?

Die Volksabstimmungen zu Bildungsvorlagen der vergangenen Monate zeigen: Es wurde in den letzten Jahren zu wenig und zu wenig gründlich über Schule und Bildung diskutiert. Damit HarmoS und „Lehrplan 21“ nicht scheitern, braucht es eine neue „Landsgemeindekultur“.

Zürich

27.01.2009

Positionspapier

Positionspapier Fachkräftemangel in der Berufsbildung

An der 4. Nationalen Lehrstellenkonferenz 2008 in Uzwil/SG wurde die Thematik des Fachkräftemangels aus Sicht der Berufsbildung und des Arbeitsmarkts erörtert. Der LCH nimmt im Folgenden vor allem aus schulischer Sicht Stellung zur Ausgangslage, zu den Ursachen des Fachkräftemangels insbesondere für Ausbildungen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich und zu möglichen Handlungsfeldern.

Zürich

15.12.2008

Positionspapier

Die öffentliche Schule und die Religionen

Ist auch künftig religiöse Bildung noch Teil des öffentlichen Bildungsauftrags? Wenn ja: Wie ist das Verhältnis zwischen der Tradierung christlicher Werte und von nicht konfessionellen gesellschaftlichen Werten neu zu gestalten, wie das Verhältnis von Glaubensangeboten und Wissensvermittlung? Zu diesen und weiteren Fragen nimmt die Geschäftsleitung LCH Stellung.

Zürich

04.06.2008

Positionspapier

Positionspapier Schuleingangsstufe

Seit acht Jahren sind Grundstufe und Basisstufe – hier mit dem Begriff Schuleingangsstufe benannt – als wichtiges Schulentwicklungsthema im Gespräch. Der LCH hat von Anfang an die Durchführung von Schulversuchen begrüsst. Auf dem Weg zum Schlussbericht des Schulentwicklungsprojektes im Jahre 2010 nimmt der LCH nun erneut Stellung zur Situation.

Zürich

07.03.2008

Positionspapier

Vorgehensgrundsätze bei Massnahmen infolge rückläufiger Pensen

An vielen Schulen sinkt die Zahl der zu verteilenden Pensen. Dies kann unterschiedliche Gründe haben. Im ungünstigsten Fall sind Kündigungen und Entlassungen nicht zu vermeiden. Wie in solchen Fällen vorgegangen werden kann, hat der LCH im Papier "Vorgehensgrundsätze bei Massnehmen infolge rückläufiger Pensen" zusammengefasst.

Zürich

07.11.2007

Positionspapier

LCH-Position zur künftigen Lehrmittelpolitik

LCH fordert eine neue Lehrmittelpolitik für das Schweizer Bildungswesen Sprachregional einheitliche Lehrpläne bilden die Grundlage für die Entwicklung und Zulassung künftiger Lehrmittel. 

Zürich

02.11.2007

Positionspapier

LCH-Position zu Vereinbarungen und Koordination der Kantone im Bereich der Sonderpädagogik

Die Anliegen, die der LCH im Rahmen der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) eingebracht hat, sind mehrheitlich aufgenommen worden. Die EDK hat am 25. Oktober 2007 Grundlegendes für die Zusammenarbeit im Bereich Sonderpädagogik geregelt und sich auf einen einheitlichen Sprachgebrauch geeinigt.

Zürich

19.09.2007

Positionspapier

Kein generelles Handy-Verbot an Schulen

Ein flächendeckendes generelles Handy-Verbot an Schulen der ganzen Schweiz ist nicht sinnvoll, findet der Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer LCH. Vorschriften im Umgang mit Mobiltelefonen sind Sache jeder einzelnen Schule. Lehrpersonen und Schulleitungen sollen dazu gemeinsam - ihrer Schulkultur entsprechend - Regelungen aufstellen und anwenden.

Zürich

09.01.2007

Positionspapier

«Balancieren im Lehrberuf»

Nachbetrachtung zur Fachtagung «Balancieren im Lehrberuf» vom 8. bis 9. Dezember 2006 in Bern

Zürich

09.12.2006

Positionspapier

Dritte LCH-Studie zur Berufszufriedenheit der Lehrerinnen und Lehrer

Arbeitsbedingungen und unseriöse Reformen nagen an der Substanz. Die Berufszufriedenheit der Lehrerinnen und Lehrer ist allgemein immer noch recht hoch. Das Arbeitsklima an der eigenen Schule hat sich in den letzten Jahren gar deutlich verbessert. Die Lehrerinnen und Lehrer schreiben sich heute grössere Kompetenz zu als früher. 

Zürich

15.09.2006

Positionspapier

«Wohlstandsvermehrung für alle durch öffentliche Dienstleistungen»

Zum dritten Mal organisieren die 17 Verbände der Aktionsgemeinschaft für den Service public (siehe Liste) einen nationalen Aktionstag, diesmal in Form einer schweizerischen Tagung, die am 15. September 2006 in Bern stattfindet. Im Zentrum dieser Tagung steht eine Studie, welche von der Ebenrain-Konferenz (Allianz der Arbeitnehmenden) bei der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich in Auftrag gegeben wurde.

Zürich

30.08.2006

Positionspapier

Vom erfolgreichen Umgang mit Heterogenität

Was brauchen Schülerinnen und Schüler mit all ihren unterschiedlichen Voraussetzungen und Potentialen, um erfolgreich lernen zu können, um ihre Persönlichkeit ausbilden, die demokratische Gesellschaftsstruktur weitertragen und sich ins berufliche, kulturelle und soziale Leben integrieren zu können? Diesen und weiteren Fragen werden im Positionspapier zum Thema Umgang mit Heterogenität im Schulalltag nachgegangen.

Zürich

03.07.2006

Positionspapier

Agenda 2006-2007 des LCH

Definitive Fassung, verabschiedet von der DV LCH am 10. Juni 2006

Zürich

07.12.2005

Positionspapier

Akzeptanz von Laufbahnmodellen im Lehrberuf

Koordinaten für gelingende Politik der Laufbahndifferenzierung: Im Fokus stehen eine gelingende Gewinnperspektive für alle, eine Balance von individueller Initiative und betrieblicher Bedarfsdeckung, eine Gleichwertigkeit von Funktionsverbleib und Funktionswechsel, eine Verbesserung der Problemöse- und Auftragserfüllungsfähigkeit der Schule, eine Balance von Entlastungsfunktionen und Anspruchserhöhungsfunktionen, eine Stärkung des allgemeinen professionellen Ansehens und eine Finanzierung neuer Berufsrollen und Funktionen ohne Schaden für andere Bereiche.

Zürich

07.12.2005

Positionspapier

Schulen brauchen eine verfasste Leitung

An Schulen ist immer schon Leitung ausgeübt worden. Es fallen ständig zahlreiche Prozesse an, in denen jemand das Thema setzen, die Verhandlungsregeln bestimmen und hüten, die Beteiligten zum Zuge kommen lassen, Ergebnisse zusammenfassen und Entscheide herbeiführen oder kurzfristig Entscheide ohne Aushandlung fällen muss - um nur einige der vielen Leitungsfunktionen zu nennen. 

Zürich

30.03.2005

Positionspapier

LCH und SER zur Grundausbildung von Lehrpersonen (Master)

"Das Eintritts- und Abschlussniveau der Lehrerinnen- und Lehrerbildung anheben": Dies bedingt eine Aufnahmepraxis, welche auf die gymnasiale Matur ausgerichtet ist und eine Anhebung des akademischen Niveaus von Diplomabschlüssen. Gefordert wird für alle Lehrkräfte der Volksschule ein universitärer Bachelor und für die Unterrichtsberechtigung den Fachhochschul-Master bzw. den universitären Master.

Zürich

20.09.2004

Positionspapier

Pensionierung und Pensionskassen

Neben konkreten Ratschlägen zur Pensionierung werden der Leistungsausweis der Pensionskasse erläutert und in einem kleinen "Pensionsklassenlexikon" die wichtigsten Begriffe erklärt.

Zürich

20.09.2004

Positionspapier

Tagesstrukturen

Tagesstrukturen verbinden öffentliche Schule und Betreuung optimal. Sie schaffen bessere Lernvoraussetzungen, grössere Lernerfolge, klare Zuständigkeiten und sie erleichtern die Integration, den Einbau von Zusatzangeboten, Förderprogrammen und Therapieformen. Gemeinden sind verpflichtet, Tagesstrukturen bereitzustellen, welche Kinder fakultativ nutzen können. Schulen mit Tagesstrukturen werden durch die Schulleitungen in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten eingerichtet und geführt.

Zürich

07.06.2004

Positionspapier

Der LCH zur Elternmitwirkung auf Schulebene

Die gute Zusammenarbeit zwischen den Lehrpersonen und den Eltern, bezogen auf das einzelne Kind und die Schulklasse, ist heute ein unbestrittener Standardanspruch. Neueren Datums ist die Forderung nach Zusammenarbeit auf Schulebene im Sinne einer geregelten Mitwirkung der Elternschaft. 

Biel

14.06.2003

Positionspapier

Globalisierung der Bildung durch GATS

DV-Resolution: Keine Globalisierung und Vermarktung der Bildung durch GATS

Zürich

05.12.2002

Positionspapier

«Ein Jahr nach PISA 2001»

Die aktualisierte Position des LCH fordert u.a. eine radikale Neubesinnung was den Lese- und Sprachunterricht anbelangt. Die Priorisierung der Sprachförderung in der Unterrichtssprache wird ins Zentrum gestellt. Gewarnt wird vor einer übereilten Vorverlegung der ersten Fremdsprache und einer gleichzeitigen Überfrachtung der Primarstufe mit einer zweiten. Als grosse Herausforderung der Schule werden die Heterogenität der Schulklassen, überfordernde Grenzsituationen und unbefriedigende Führungssituationen an Schulen beschrieben.

Zürich

08.01.2002

Positionspapier

Verbesserung der Löhne für 2001 und 2002

LCH-Erhebung

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